Steuer-Einnahmen für Genussmittel gehen zurück

Die Einnahmen aus der Steuer für Genussmittel wie Tabak und Alkohol sind zurückgegangen.

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Zigaretten in einem Kiosk in Stuttgart. (Foto: dpa)

Zigaretten in einem Kiosk in Stuttgart. (Foto: dpa)

Der Konsum von Tabak, Alkohol und Kaffee hat Bund und Ländern im vergangenen Jahr Steuereinnahmen in Höhe von 18,4 Milliarden Euro beschert. Damit lagen die Einnahmen aus Genussmittelsteuern um 3,9 Prozent niedriger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im langjährigen Vergleich werden den Statistikern zufolge aber relativ konstante Einnahmen erzielt – 2002 lagen sie bei 18,3 Milliarden Euro.

Den mit Abstand höchsten Anteil an der Genussmittelsteuer hat die Tabaksteuer. 2016 wurden darüber 14,2 Milliarden eingenommen – drei Viertel der gesamten Einnahmen. Danach folgen die Branntweinsteuer mit 2,1 Milliarden Euro, die Kaffeesteuer mit 1,0 Milliarden Euro und die Biersteuer mit 0,7 Milliarden Euro. Nur sehr geringe Einnahmen von 1,3 Millionen Euro erbrachte dagegen die Alkopopsteuer, die Mischungen aus Softdrinks und Alkohol besteuert.

Von den Steuereinnahmen profitiert am meisten der Bund: Während die Einnahmen aus der Biersteuer in die Länderkassen fließen, stehen alle anderen Einnahmen durch Steuern auf Genussmittel dem Bund zu.