Dänemark verlegt längstes Stromkabel der Welt nach Großbritannien

Die dänische Regierung verlegt das längste Stromkabel der Welt nach Großbritannien.

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Der Querschnitt von einem Stromkabel ist in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) am Anlandepunkt der Stromtrasse für Offshore-Windparks nordöstlich der Insel Rügen zu sehen. (Foto: dpa)

Der Querschnitt eines Seekabels ist in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) am Anlandepunkt der Stromtrasse für Offshore-Windparks nordöstlich der Insel Rügen zu sehen. (Foto: dpa)

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Die dänische Regierung hat am Montag den Bau das längste Stromkabel der Welt angekündigt. Wie der EUObserver berichtet, wird der Bau des Kabels Dänemark erlauben, seine Energieexporte nach Großbritannien deutlich auszubauen.

„Viking Link ist ein Vorschlag, eine 770 Kilometer lange Stromverbindung zwischen dem britischen Bicker Fen und dem dänischen Ort Revsing in Süd-Jütland zu bauen. Die Verbindung würde den Verbrauch alternativen Stroms effizienter gestalten, den Zugang zu nachhaltiger Stromerzeugung verbessern und die Sicherheit von Energietransfers erhöhen. Damit hilft das Projekt nicht nur den britischen Kunden, sondern auch der Wirtschaft beider Länder“, heißt es auf der Seite des Projekts.

The Copenhagen Post berichtet, dass die Kapazität des Kabels etwa 1.400 Megawatt betragen wird – rund ein Drittel des durchschnittlichen Stromverbrauchs Dänemarks. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2019 beginnen und 2022 abgeschlossen sein.

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