Amazon bei Lebensmittel-Lieferungen auf dem Rückzug

Amazon beginnt, seinen Lebensmittelieferdienst AmazonFresh, abzuwickeln.

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Eine Einkaufstüte von Whole Foods Market liegt am 16.06.2017 auf einem Parkplatz in Jackson, US-Bundesstaat Mississippi, in einem Einkaufswagen. AmazonFresh will sich mit dem Zukauf durchsetzen. (Foto: dpa)

Eine Einkaufstüte von Whole Foods Market liegt am 16.06.2017 auf einem Parkplatz in Jackson, US-Bundesstaat Mississippi, in einem Einkaufswagen. (Foto: dpa)

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Amazon stellt die Lieferung von frischen Lebensmitteln in einigen Gebieten des Heimatmarktes USA ein. Dabei gehe es um den Dienst AmazonFresh, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Eine Sprecherin erklärte, es bestehe kein Zusammenhang mit dem Kauf der Bio-Supermarktkette Whole Foods.

Einige Kunden mit Wohnsitz in Vororten in den Bundesstaaten Pennsylvania oder New Jersey erhielten nach eigenen Angaben eine Mitteilung, wonach sie ab dem 30. November keine AmazonFresh-Produkte mehr erhielten. Auch Kunden in Kalifornien, New York oder Maryland erklärten, sie seien betroffen.

AmazonFresh wurde vor mehr als einem Jahrzehnt gegründet, hat sich aber am 700 Milliarden Dollar schweren US-Lebensmittelmarkt nicht durchgesetzt. Amazon startete im August einen neuen Versuch, an dem Markt Fuß zu fassen und übernahm dazu für 13,7 Milliarden Dollar die Supermarktkette Whole Foods.

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