Hunderttausende Griechen haben nicht genug Geld für Steuern

In Griechenland kam es in den vergangenen Wochen zu einem drastischen Anstieg jener Bürger, die keine Steuern mehr zahlen können.

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Der griechische Euro belastet das Zahlen von Steuern. (Foto: dpa)

Ein griechischer Euro. (Foto: dpa)

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Millionen von Griechen können ihre Verbindlichkeiten in Form von Steuern an den Staat nicht mehr bezahlen. Wie die Zeitung Kathimerini unter Berufung auf die Steuerbehörde (Independent Authority for Public Revenue) berichtet, sind allein im September rund 500.000 Bürger neu in diesen Kreis aufgenommen worden.

Offenbar fordert die Regierung inzwischen von einer stark wachsenden Anzahl an Bürgern Steuernachzahlungen. „Die Zahlen der Steuerbehörde sind ein Abbild der zunehmenden Unfähigkeit der Bürger, ihre Steuern zu bezahlen. Rund 410.000 haben im September ihre zweite Einkommenssteuer und die Grundsteuer ENFIA nicht zahlen können. Genauer bedeutet dies, dass im September mehr als 4,26 Millionen Steuerzahler dem griechischen Staat Geld schuldeten. Im August waren es noch rund 3,85 Millionen“, schreibt Kathimerini.

Die Zeitung berichtet weiter, dass der gesamte ausstehende Steuerbetrag Ende September auf 9,25 Milliarden Euro gestiegen ist. „Die Regierung beschäftigt vor allem, ob die 410.000, die im September keine Steuern bezahlen konnten, dem 12-monatigen Teilzahlungsprogramm des Finanzministeriums beitreten wird, weil das Loch bei den Steuerzahlungen weiter wachsen könnte.“