Rechtsextreme Jobbik in Ungarn ist bankrott

Die rechtsextreme Jobbik-Partei in Ungarn steht vor dem Aus.

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Ungarns Rechtsaußenpartei Jobbik steht nach eigenen Angaben wegen einer gegen sie verhängten Rekordgeldbuße vor dem Bankrott. Jobbik-Chef Gabor Vona sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz in Budapest laut AFP, die Bankenaufsicht ASZ werfe der Partei vor, 2017 für den Wahlkampf illegal mehr als eine Million Euro erhalten zu haben. Dafür sei nun bis Mitte Januar die Zahlung eines Strafgelds in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro fällig.

Der Partei drohe nun der finanzielle Ruin, ihre Beteiligung an der Parlamentswahl im kommenden April sei in Frage gestellt, fügte Vona hinzu. Für den 39-jährigen Vorsitzenden der Rechstextremen geht es nicht um eine „finanzielle oder technische Frage“, sondern um einen „politischen Angriff“ gegen Jobbik und „Ungarns gesamte Demokratie“.

Die Fidesz-Partei von Regierungschef Viktor Orban erwartet bei der Wahl einen klaren Sieg.