Toyota und Mazda planen neues Werk in Alabama

Die US-Steuerreform ist offenbar attraktiv für internationale Konzerne.

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Die japanischen Autobauer Toyota und Mazda wollen nach Informationen von Insidern im US-Bundesstaat Alabama ein Werk bauen. Dafür wollten die beiden Konzerne 1,6 Milliarden Dollar ausgeben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Die Anlage soll bis zu 4000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 300.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Sie soll in der Stadt Huntsville angesiedelt werden. Toyota hat bereits ein Motorenwerk in Alabama. Offiziell wollen die Autohersteller ihre Pläne am Mittwoch bekanntgeben. Das Vorhaben wäre ein Erfolg für US-Präsident Donald Trump, der bei Konzernen dafür wirbt, Produktionsstätten in den USA zu errichten.

Zu diesem Zweck hatte die US-Regierung die Steuern für Unternehmen drastisch gesenkt.