China verlangt objektive Aufklärung in Syrien

China verlangt eine objektive Aufklärung des angeblichen Giftgas-Angriffs in Syrien.

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Der russische Präsident Wladimir Putin mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im November 2014. Chinas Staatsoberhaupt verlangt eine objektive Aufklärung des mutmaßlichen Giftgas-Anschlags in Syrien. (Foto: dpa)

Der russische Präsident Wladimir Putin mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im November 2014. (Foto: dpa)

Chinas Präsident Xi Jinping forderte in einem Telefongespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May eine umfassende, gerechte und objektive Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien. Das berichtete das staatliche Fernsehen in China.

Russland wirft den Söldnern in Syrien vor, sie hinderten die Chemiewaffen-Inspektoren daran, die Stadt Duma zu erreichen. Die Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sollen dort dem mutmaßlichen Giftgasangriff untersuchen. Der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow sagte laut der Nachrichtenagentur RIA am Donnerstag, Söldner-Milizionäre verhinderten den Einsatz der Experten.

Am Mittwoch hatten die OPCW-Inspektoren nach Schüssen auf UN-Mitarbeiter ihren Einsatz in Syrien erneut verschoben. Nach Angaben von OPCW-Direktor Ahmet Üzümcü war eine von zwei Gruppen der UN-Sicherheitsabteilung UNDSS bei einem Erkundungsbesuch in der ehemaligen Rebellenhochburg Duma beschossen worden.

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