OECD fordert Schulden-Erlass für Griechenland

Die OECD fordert einen Schuldenerlass für Griechenland.

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Griechenland hat sich aus Sicht der Industriestaaten-Organisation OECD wegen enormer Reformanstrengungen einen Schuldenerlass verdient. Die Reformen trügen zudem Früchte, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria am Montag nach einem Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras in Athen.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet für dieses Jahr mit einem Wachstum der griechischen Wirtschaft von zwei Prozent. Für 2019 wird ein Plus von 2,3 Prozent erwartet.

Die europäischen Kreditgeber und der Internationale Währungsfonds haben von Griechenland im Gegenzug für mehrere Kredit-Programme im Volumen von 260 Milliarden Euro umfassende Reformen verlangt. Gegen die Auflagen waren viele Griechen immer wieder auf die Straßen gegangen.

Hinter den Kulissen wird die Zeit nach Ablauf des fritten Kredit-Programms im August vorbereitet. Die EU-Kommission hat sich bereits eindeutig positioniert und fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland. Auch der IWF hatte Schuldenerleichterungen stets als Bedingung für seine Mitwirkung am dritten Kredit-Paket gemacht.

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