Spanische Großbank BBVA verwendet Blockchain für Kredite

Die spanische BBVA-Bank verwendet die Blockchain bei der Vergabe von Krediten.

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Die spanische Königin Letizia am 30.3.2016 bei einer Konferenz der BBVA Microfinance Foundation in Madrid. (Foto: dpa)

Die spanische Königin Letizia am 30.3.2016 bei einer Konferenz der BBVA Microfinance Foundation in Madrid. (Foto: dpa)

Die spanische Großbank BBVA ist eine der ersten Großbanken, die Blockchain in ihrem Corporate Finance Geschäft zur Anwendung bringt. Sie ist die erste globale Bank, die ihr Blockchain-Netzwerk mit Distributed-Ledger-Architektur einsetzte, um Anfang dieses Jahres einen Unternehmenskredit auszugeben.

Nun macht das Unternehmen laut Techcrunch den nächsten Schritt: BBVA ist eine Partnerschaft mit Repsol, dem spanischen Energie-Konzern, eingegangen, um Blockchain-basierte Corporate-Finance-Lösungen zu entwickeln. Als ersten Schritt hat BBVA eine Kreditfazilität in Höhe von 325 Millionen Euro (375 Millionen US-Dollar) für ihr Blockchain-Netzwerk bereitgesetllt. BBVA sagt, dass die Distributed Ledger-Technologie das erste Mal verwendet wurde, um eine Kreditfazilität auszugeben, und wie bei dem von ihr zu Beginn des Jahres ausgegebenen Kredit besteht der Anreiz darin, die dafür erforderliche Zeit zu verkürzen: Der Prozess dauerte „Stunden statt Tage in einem vollständig transparenten Vorgang, der die Verfolgung und Genehmigung der betreffenden Dokumentation ermöglichte“. Die Bank sagte, dass „verschiedene Arten von Blockchain“ bei der Übertragung verwendet wurden, einschließlich eines privaten Hyperblocker-Blockchain-Netzwerks, wobei der unterzeichnete Vertrag unter Verwendung des Ethereum-Testnetzwerkes über einen Hash, eine „eindeutige Identifizierung der Dokumente, die deren Unveränderlichkeit garantiert“, registriert wurde.

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