China zwingt Staatsbetriebe zum Abbau von Schulden

Die chinesische Regierung drängt die staatseigenen Unternehmen zum Schuldenabbau.

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Bis 2020 sollen die Unternehmen ihren Schuldenabbau vorantreiben. (Foto: dpa)

Bis 2020 sollen die Unternehmen ihren Schuldenabbau vorantreiben. (Foto: dpa)

Sechs der großen staatseigenen Konzerne in China haben konkrete Pläne zum Abbau ihrer hohen Schulden vorgestellt, nachdem sie von der Zentralregierung in Peking dazu gedrängt wurden. Bei den Unternehmen handelt es sich um den Raffineriekonzern Sinopec sowie um die Energiekonzerne Huaneng und Huadian, die China Railway Construction Corporation, die China State Construction Engineering Corp und die China Merchants Group.

Im Jahr 2016 hatte die Regierung damit begonnen, die massiven Überkapazitäten in mehreren Branchen durch Firmenschließungen abzubauen. Derzeit gibt es noch 96 staatseigene Betriebe in China. Im Jahr 2012 waren es noch 117, berichtet der englischsprachige Dienst von Reuters.

Bis 2020 sollen diese Unternehmen das Verhältnis ihrer Schulden zu ihren Wertanlagen um 2 Prozent senken. Derzeit liegt die Rate durchschnittlich bei 66 Prozent.