China baut technologische Zusammenarbeit mit Israel aus

China weitet seine Investitionen in Israel aus.

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Die chinesische Vize-Ministerpräsidentin Liu Yandong und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der Eröffnungszeremonie der israelisch-chinesischen Innovations-Konferenz in Jerusalem im März 2016. (Foto: dpa)

Die chinesische Vize-Ministerpräsidentin Liu Yandong und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der israelisch-chinesischen Innovations-Konferenz in Jerusalem im März 2016. (Foto: dpa)

Chinesische Unternehmen investieren in steigendem Maße in Israel. Das geht aus einem Interview von CNBC mit dem israelischen Finanzexperten Steven Schoenfeld hervor. „Seit etwa acht bis zehn Jahren investieren die Chinesen in Israel“, so Schoenfeld. In letzter Zeit habe das Tempo jedoch „erheblich angezogen“.

China ist vor allem an israelischen High-Tech-Firmen interessiert. Deren technologisches Know-how steht dem der Unternehmen aus Silicon Valley in nichts nach, sie sind jedoch weitaus geringer bewertet. Die Chinesen investieren in so gut wie jede Technologie-Branche, unter anderem in autonomes Fahren und Elektro-Mobilität. Besonders beliebt bei den Geschäftsleuten aus dem Reich der Mitte ist jedoch der Bereich Künstliche Intelligenz, in dem israelische Unternehmen zur absoluten Weltspitze zählen.

China führt auch eine ganze Reihe von Infrastruktur-Projekten in Israel durch. Unter anderem errichten chinesische Bauunternehmen eine circa 350 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Eilad im äußersten Süden des Landes und Ashdod (nahe Jerusalem). China ist im Zuge seiner „Initiative zur neuen Seidenstraße“ (OBOR) verstärkt in den Infrastruktur-Ausbau in Eurasien involviert. Für die neue Seidenstraße hat Israel aufgrund seiner geografischen Lage als Schnittpunkt zwischen Asien und Europa große geostrategische Bedeutung.

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