Bosch schult Mechatroniker mit Augmented Reality

Bosch setzt bei der Schulung von Mechatronikern Augmented Reality ein.

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Bosch schult Mechatroniker mit Hilfe von Augmented Reality. (Foto: Bosch)

Bosch schult Mechatroniker mit Hilfe von Augmented Reality. (Foto: Bosch)

Der weltweit größte Autozulieferer Bosch setzt bei der computergestützten Schulung von Kfz-Mechatronikern Augmented Reality (AR) ein. Dabei wird die Realität um hilfreiche Zusatzinformationen erweitert, die auf herkömmlichem Wege nicht darstellbar wären. So können dem Mechatroniker nicht zugängliche und für ihn deswegen nicht sichtbare Teile eines zu reparierenden Motors auf seinem Computer-Bildschirm angezeigt, die Ansicht des Motors um 3D-Effekte erweitert oder Videos in das reale Bild eingeblendet werden.

Augmented Reality (zu Deutsch etwa „Erweiterte Realität“) stellt eine technologiebasierte Erweiterung der Realitätswahrnehmung dar. Dabei werden zusätzliche Informationen auf den Bildschirm eingeblendet, häufig in graphischer Form. Einem breiten Publikum bekannt sind die AR-Darstellungen bei der Übertragung von Fußballspielen. Beispielsweise wird bei Freistößen die Entfernung der Stelle, von der aus der Freistoß ausgeführt wird, bis zum Tor mit Hilfe von AR grafisch dargestellt.

Experten gehen davon aus, dass sich die optische Qualität von AR-Darstellungen noch stark verbessern lässt. Darüber hinaus wird von vielen die Meinung vertreten, dass AR Einzug in immer mehr Lebensbereiche halten wird, auch in den privaten Bereich. So könnte AR-Applikationen allgegenwärtige Hilfsmittel für den Gebrauch von Computern, Fahrzeugen und technischen Geräten werden. Es wird geschätzt, dass der Markt für AR im Jahr 2021 rund 120 Milliarden Dollar betragen wird.

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