Südafrika beginnt mit Enteignung von Farmland

Die südafrikanische Regierung hat mit der Enteignung von Farmland begonnen.

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Der neue südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa. (Foto: dpa)

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa. (Foto: dpa)

Die südafrikanische Regierung hat mit der entschädigungslosen Enteignung von Farmland begonnen. Wie die Zeitung News24 berichtet, wurden zwei Farmen in der Provinz Limpopo enteignet, nachdem sich die Regierung mit den Eigentümern nicht auf einen Verkaufspreis einigen konnten. Wie die Zeitung berichtet, wollen die Eigentümer 200 Millionen Rand (rund 12 Millionen Euro), während die Regierung nur 20 Millionen Rand bot.

Die Regierung hatte in jüngster Zeit Gesetzesänderungen eingebracht, welche eine Enteignung der meist weißen Farmer ermöglicht.

Berichten zufolge versuchen viele Farmer – welche zudem häufig Todesdrohungen ausgesetzt sind – nun, ihre Länder schnellstmöglich zu verkaufen.