China verbietet Import und Verkauf von iPhone-Modellen

Ein Gericht in der Volksrepublik China hat den Import und Verkauf neuerer iPhone-Modelle verboten.

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Phil Schiller (l), Apples Vizepräsident Weltweites Marketing, präsentiert am 12.09.2017 im Steve Jobs Theater in Cupertino (USA) das iPhone X. (Foto: dpa)

Phil Schiller (l), Apples Vizepräsident Weltweites Marketing, präsentiert am 12.09.2017 im Steve Jobs Theater in Cupertino (USA) das iPhone X. (Foto: dpa)

Die Entwicklung der Apple-Aktie in den vergangenen 3 Monaten. (Grafik: tradingeconomics.com)

Die Entwicklung der Apple-Aktie in den vergangenen 3 Monaten. (Grafik: tradingeconomics.com)

Im Zusammenhang mit einer Patentklage des Chipkonzerns Qualcomm gegen Apple hat ein Gericht in China ein Import- und Verkaufsverbot gegen mehrere iPhone-Modelle verhängt. Betroffen sind demnach die Modelle 6S, 6S Plus, 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und X, wie aus einer vorläufigen Entscheidung des Gerichts in Fuzhou am Montag hervorgeht.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Apple gegen zwei Qualcomm-Softwarepatente im Zusammenhang mit der Größenänderung von Fotos und der Verwaltung von Anwendungen über den Bildschirm verstößt. Der Fall geht auf eine Klage aus dem Jahr 2017 zurück.

Die Aktien von Apple verzeichneten kurz nach Handelsbeginn hohe Verluste von rund 4 Prozent, während die Titel von Qualcomm zulegten. Apple steht derzeit unter Druck, weil die Nachfrage nach iPhones nachlässt.

Zuletzt gingen die US-Behörden gegen den chinesischen Technologiekonzern Huawei vor und ließen deren Finanzchefin in Kanada festnehmen.