Deutschlands radikale Energiepolitik

Das neue DWN-Magazin: Energie-Wende ins Unbekannte

Die neue Ausgabe unseres Magazins nimmt die wahren Hintergründe der deutschen Energiepolitik unter die Lupe. Welche Folgen diese Entscheidung der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 hat, zeigt sich erst jetzt.

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Deutschlands radikale Energiepolitik unterstützt zwar das Gute Gewissen, doch die wirtschaftliche Notwendigkeit des Schritts bleibt fraglich. Lesen Sie die Hintergründe im neuen DWN-Magazin.

Illustration: Timo Würz

Im Jahr 2011 traf die Bundesregierung unter dem Eindruck der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima eine folgenschwere Richtungsentscheidung in der deutschen Energiepolitik. Auch mit Blick auf die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg – wo die Grünen dabei waren, die Jahrzehntelange Dominanz der CDU zu brechen – kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel überraschend den schrittweisen und vollständigen Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Atomkraft an.

Offenkundig kann sich über diese Entwicklung nur eine Gruppe freuen: die Branche der Stromproduzenten, die den bereits EU-weit teuersten Strompreis noch weiter nach oben treiben werden.Durchdrungen und vorangetrieben wird das gesamte Vorhaben bis heute von einer Ideologie: Demnach soll ein angeblich von Gasen wie Kohlenstoffdioxid und Stickoxiden ausgelöster Klimawandel gestoppt werden, indem der Umstieg auf nicht-fossile Energieträger wie Wind, Sonnenenergie, Wasser und Erdwärme gelingt.

Zu beachten ist deshalb, dass diese sogenannte „Energiewende“ in erster Linie ein politisches Projekt ist, dem keine ökonomischen Sachzwänge oder Anreize zu Grunde liegen, welches aus wirtschaftlicher Sicht also unnötig ist. Offenkundig kann sich über diese Entwicklung nur eine Gruppe freuen: die Branche der Stromproduzenten, die den bereits EU-weit teuersten Strompreis noch weiter nach oben treiben werden.

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