Miller&Monroe

Nächste Modekette in Deutschland ist pleite

In Deutschland kam es in den vergangenen Monaten zu einer Häufung von Insolvenzen im Modebereich.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Schlussverkauf an einem Modegeschäft. (Foto: dpa)

Schlussverkauf an einem Modegeschäft. (Foto: dpa)

Nach Gerry Weber, K&L und AWG ist nun die nächste Modekette in Deutschland pleite. Die Muttergesellschaft der Miller&Monroe-Läden, Vidrea Deutschland, meldete Insolvenz an, wie eine Sprecherin des gerichtlich bestellten vorläufigen Insolvenzverwalters Jochen Sedlitz am Dienstag bestätigte. Vidrea hatte erst vor einem Jahr die rund 200 Läden von Charles Vögele in Deutschland übernommen und umbenannt.

Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtete, wurden die 1500 Mitarbeiter der Kette am Montag per E-Mail über die Insolvenz informiert. Darin heißt es demnach, Geschäftsleitung und vorläufiger Insolvenzverwalter würden bereits an einem Sanierungskonzept arbeiten, das „darauf gerichtet sein wird, möglichst alle Arbeitsplätze zu erhalten.“ Die Löhne seien durch das Insolvenzgeld bis Juni gesichert.

Das DWN Online Jahresabo erhalten Sie jetzt zusammen mit dem Spiegel-Bestseller von Michael Maier zum absoluten Vorteilspreis.

Viele Modeketten leiden unter der Konkurrenz mit dem Onlinegeschäft und müssen sich deshalb sanieren. Die Modekette Tom Tailor wurde erst vor zwei Wochen vom chinesischen Mischkonzern ganz übernommen.