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Die dunkle Seite des Mondes: Mondstaub ist Gift für den Körper

Lesezeit: 2 min
18.10.2019 14:05  Aktualisiert: 18.10.2019 14:11
Die Euphorie war groß, als die USA ankündigten, 2024 erstmals wieder Menschen auf den Mond senden zu wollen. Doch mit der heutigen Wissenschaft in der Hinterhand ist längst klar, dass die Missionen der 60-er und 70-er Jahre nicht so ungefährlich für den Körper waren, wie damals noch vermutet. Der Grund dafür ist der Mondstaub. Wir erklären hier, welche Gefahren er mit sich bringt.
Die dunkle Seite des Mondes: Mondstaub ist Gift für den Körper
Ein Fußabdruck des amerikanischen Astronauten Edwin E. Aldrin auf dem Mond. (Foto: dpa)
Foto: NASA

Zell- und DNA-Schäden durch Mondstaub

Astronauten werden bei ihrer anstehenden Reise auf den Mond im Jahr 2024 deutlich mehr Gefahren ausgesetzt sein, als uns zur Premiere der ersten bemannten Mondlandung 1969 bewusst war. Nachdem die Apollo-Astronauten von ihrem ersten Ausflug an Bord zurückgekehrt waren, berichteten sie von einem feinen, klebrigen Staub, der sich an ihren Anzügen und Helmen sammelte. Was als recht harmlos begann, breitete sich jedoch auf die gesamte Raumfähre aus und führte schließlich zu sehr starken Nebenwirkungen bei den anwesenden Astronauten. Diese litten laut scinexx unter einer Art Heuschnupfen mit Symptomen wie verstopften Nasen, kratzigen Hälsen, Niesen und juckenden Augen.

Mittlerweile wissen wir, dass es sich bei diesem Phänomen um den sogenannten Mondstaub handelt. Er hat jedoch deutlich schwerwiegendere Nebenwirkungen als nur eine Schnupfnase und kann zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Insbesondere diejenigen, die laut Betway lange Zeit Mondstaub ausgesetzt sind, müssen sich um die vollständige Zerstörung von Lungen und Gehirnzellen sorgen. Die Zell- und DNA-Schäden sind kaum zu verhindern und müssten mit einem ausgeklügelten System umgangen werden, wenn man länger auf dem Mond leben würde. Da dieses System allerdings noch nicht besteht, ist es aktuell empfehlenswert, Kontakt mit dem Mondstaub zu vermeiden.

Was steckt hinter dem Mondstaub?

Grundsätzlich handelt es sich beim Mondstaub nur um eines der diversen Gesundheitsrisiken für Menschen. Wie die Infografik oben zeigt, sorgt vor allem die deutlich geringere Gravitation für einen stärkeren Abbau von Knochen- und Muskelmasse. Die fehlende Schwerkraft führt ebenfalls dazu, dass die Staubpartikel länger in der Schwebe bleiben und somit wahrscheinlicher eingeatmet werden. Da der Mond keine Atmosphäre aufweisen kann, unterscheidet sich der Mondstaub auch in seinem Erscheinungsbild von seiner Erdvariante. Die Staubkörner bleiben nämlich aufgrund der Abwesenheit von Wind und Wasser scharfkantig.

Erste weiterführende Studien zeigen bereits die Gefahren des Mondstaubs auf und lassen für zukünftige bemannte Mondmissionen nichts Gutes vermuten. Im Labortest war ein einziger Löffel ausreichend, um 90 % aller Lungen- und Gehirnzellen zu töten. Einerseits sind die Partikel klein genug, um selbst in die Zellen einzudringen. Andererseits erleichtern sie durch ihre erhöhte Oberfläche chemische Reaktionen, deren Folge zum Beispiel aggressive Sauerstoffradikale sein können. Die Wissenschaftler betonen für die Zukunft vor allem die Bedeutung von Experimenten mit echtem Mondstaub, um die Bedrohung für die Astronauten verringern zu können.

Demnach gibt es also noch einiges zu tun und vorzubereiten, sodass 2024 eine sichere Mondmission durchgeführt werden kann.

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