Panorama
Werbung

Frauen und Online-Spiele: Die unterschätzte Macht!

Lesezeit: 3 min
25.11.2020 14:48
Viele weibliche Promis tun es, manche heimlich, manche ganz offen. Beim Warten auf die nächste Szene am Set oder ganz privat auf der Couch: Online und Smartphone Gaming ist ein Hype, der sich längst in das tägliche Leben vieler Frauen geschlichen hat. Die Nase vorn hat dabei eine Sparte, die die meisten nur aus Filmen kennen: Casinos.
Frauen und Online-Spiele: Die unterschätzte Macht!
Frauen geben beim Spielen im Online-Casino sogar mehr Geld aus als Männer. (Quelle: unsplash)

Der Siegeszug der Online-Casinos

Gerade in Corona-Zeiten scheuen viele den Gang in ein richtiges Casino und bleiben lieber zuhause. Bequem von der Couch aus können die Seiten der Spieleanbieter zu jeder Tages- und Nachtzeit besucht werden, ohne sich in einen Smoking oder Abendkleid werfen zu müssen.

Die ständige Erreichbarkeit der Plattformen ist es dann auch, die das Zocken auf dem Tablet oder Smartphone so hoch in die Gunst der User katapultiert hat. Niemand muss mehr das Haus verlassen, wenn er Lust auf ein Spiel verspürt.

Dabei hat gerade die Möglichkeit, auf dem eigenen Smartphone spielen zu können, den verschiedenen Entwicklern und Anbietern von Online-Glücksspielen viele neue Nutzer beschert und das allgemeine Interesse gesteigert.

Der Einstieg ist leicht: Kostenfreie Testversionen erlauben das Lernen und Üben der verschiedenen Spiele, bevor man am virtuellen Roulette-, Poker- und Blackjack-Tisch Platz nimmt und Geld setzt.

Die Anbieter von Online-Glücksspielen haben auch längst dafür gesorgt, dass ihre Angebote auf jedem Gerät zur Verfügung stehen und es zu keinen technischen Problemen oder Einschränkungen für den User kommt. Der Spieler ist nicht mehr nur auf ein Gerät oder Betriebssystem beschränkt. Mit Benutzernamen und Passwort kann er sich von überall in das Online-Casino einloggen und am Geschehen teilnehmen.

Promis werben gerne

Wenn dazu noch der Einsatz vom Promis und Influencern kommt, die als lukrativ bezahlte Sympathieträger und Werbebotschafter für die verschiedenen Unternehmen auftreten, lassen viele ihre Vorsicht fallen und testen die Spiele für sich aus! Es locken attraktive Auszahlungsquoten.

Dabei ist die Begeisterung für das Spielen in Online-Casinos kein rein deutsches Phänomen. Webseiten wie Casinotop mit einer großen Auswahl verschiedener Spiele und Angebote überzeugen selbst die zwar spielfreudigen, aber sonst eher zurückhaltenden Japaner vom Online-Gaming. Ein Grund weshalb auch Japanische Online Casinos in Beliebtheit zugenommen haben.

Gewinne werden über Plattformen wie zum Beispiel PayPal, Kreditkarten oder andere Zahlungsdienstleister ausbezahlt. Niemand muss mehr zum Schalter gehen, um seine Chips und Jetons einzutauschen.

Frauen sind in der Überzahl

Was viele nicht wissen: Die meisten Spieler im Bereich Glücksspiel sind Frauen. Studien haben gezeigt, dass 64% der Frauen mobile Spiele bevorzugen, im Vergleich zu 38% der Männer. Die weiblichen Spieler dominierten 2018 die Ausgaben für mobile Spiele des 50 Milliarden US-Dollar hohen mobilen Spiele-Marktes, Tendenz steigend.

Frauen spielen in der Regel fünfmal oder öfter pro Woche, unter anderem zum Stressabbau oder zur Unterhaltung. Dabei denkt ein Großteil der Spielerinnen, dass immer noch zu viele der vertriebenen mobilen Spiele mit der männlichen Zielgruppe im Hinterkopf programmiert und vertrieben werden.

Ein Grund könnte darin zu finden sein, dass nur ein kleiner Teil der Angehörigen in der Spieleindustrie, gerade im Entwicklungsbereich, weiblich sind.

Auch sind viele der Spiele nur mit männlichen Hauptcharakteren besetzt, ein Trend, dem zum Beispiel Google mit der immer stärker werdenden Einführung von weiblichen Spielfiguren entgegenwirken will.

Frauen geben beim Spielen im Online-Casino sogar mehr Geld aus als Männer. Sie setzen zwar kleinere Beträge, dafür aber signifikant öfter als ihre männlichen Mitspieler, wie Studien gezeigt haben. Gleichzeitig ist ihre Loyalität höher: Sie wechseln seltener als Männer den Anbieter.

Warum spielen immer mehr Frauen?

Mittlerweile gibt es auch einige Studien und Beobachtungen zum weiblichen Spielverhalten im Online-Bereich. Sie zeigen, dass die Zahl der Spielerinnen mit jedem Jahr zunimmt.

Der jüngste Anstieg bei weiblichen Usern ist zumindest weitgehend auf den einfachen Zugang über Tablets und Smartphones zurückzuführen. Weitere Aspekte sind die zunehmende Präsenz von Glücksspielseiten auf Social-Media-Plattformen und die Änderung der Werbestrategien.

Experten sind sich einig, dass Frauen gerne bequem von zu Hause aus spielen. Gleichzeitig glauben einige, dass Online-Glücksspiele mehr Frauen das Selbstvertrauen gegeben haben, ihr Glück auch in stationären Casinos zu versuchen.

Die Glücksspiel-Industrie reagiert auf den Trend

Wenn man sich ansieht, wie die meisten Glücksspiel- und Online-Casino Seiten entworfen und vermarktet werden, kann man leicht erkennen, dass sich die Zielgruppe geändert hat.

Die heutigen Spieleseiten und Online-Casinos haben ein viel unauffälligeres Design und eine viel neutralere Markentonalität als noch vor ein paar Jahren. Und es ist offensichtlich, dass sie sich bemühen, Frauen weder zu verprellen noch zu beleidigen.

Einige Marken versuchen sogar, weibliche Spieler durch Aufmachung und Design gezielt anzusprechen. Die meisten aber streben ein geschlechtsneutrales Markenimage an. Dies gilt insbesondere für Online-Casinos.

Man kann sehen, dass der neue Trend die Entwicklung der Spiele beeinflusst. Heutige Live-Casinospiele zum Beispiel haben eine viel gleichmäßigere Verteilung männlicher und weiblicher Croupiers und Spielleiter.

Fazit: Frauen haben die Nase vorne

Online Casinos sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Gaming Szene, die von immer mehr Frauen besetzt wird. Wer als Frau Interesse am Spielen auf der Couch hat, kann dabei zwischen vielen Anbietern wählen, deren Angebot immer mehr auf die aufkommende, weibliche Zielgruppe ausgerichtet ist.

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung schließt weitere Reisebeschränkungen nicht aus

Stellt Deutschland bald wieder Polizisten an die Grenze, so wie im Frühjahr 2020? Belgien hat schon die Notbremse gezogen.

DWN
Deutschland
Deutschland DWN SPEZIAL: Gesundheitsministerium kauft für 400 Millionen Euro Antikörper-Medikamente gegen Corona – und ignoriert den deutlich günstigeren Wirkstoff „Ivermectin“

Die Bundesregierung hat für viel Geld 200.000 Dosen eines Antikörper-basierten Corona-Medikaments bestellt - obwohl es eine Alternative...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung könnte Fleischsteuer missbrauchen, um Haushaltslöcher zu stopfen

Die Bundesregierung will unbedingt eine bundesweite Fleischsteuer unter dem Vorwand des Tierwohls einführen. Doch in Wirklichkeit würden...

DWN
Finanzen
Finanzen Konkurrenz zum Bargeld: EU-Pläne zu digitalem Euro werden konkret

Die EU-Kommission unterstützt die Pläne der Europäischen Zentralbank zur Einführung eines digitalen Euros. Wirtschaft und Finanzwesen...

DWN
Politik
Politik Papst Franziskus ist ein überzeugter Unterstützer des „Great Reset“

Das World Economic Forum lobt Papst Franziskus für seine Unterstützung des „Great Reset“ gegen den sogenannten „Neoliberalismus“....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Preise für Industrie-Metalle steigen stark

Die Preise vieler Industriemetalle sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Die Steigerungen auf der Erzeugerebene dürften die...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung muss Prognose für Wirtschaftswachstum absenken

Bundesregierung hat ihre früheren Prognosen zur wirtschaftlichen Erholung deutlich nach unten korrigiert. Hintergrund ist der erneute...

DWN
Politik
Politik Nach unruhiger Nacht: Mehr als 130 Festnahmen in Niederlanden

In der Nacht zum Mittwoch versammelten sich in mehreren Städten der Niederlande erneut Gruppen vor allem junger Männer. Allein in...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax: Anleger lauern auf Tesla, Facebook und Apple - außerdem US-Zinsentscheid im Blick

Das deutsche Leitbarometer bewegt sich derzeit mehr schlecht als recht. Die Anleger halten sich mit Engagements zurück, weil heute Abend...

DWN
Politik
Politik Bericht: „Eine weitere Studie zeigt erneut, dass Lockdowns nicht funktionieren“

Das „Ludwig von Mises Institute“ berichtet: „Obwohl die Befürworter von Corona-Lockdowns weiterhin darauf bestehen, dass sie Leben...

DWN
Politik
Politik Corona 2021: Kommt es in der EU bald zu einer Nahrungsmittel-Krise?

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es in Europa zur Nahrungsmittel-Krise kommt. So ist davon auszugehen, dass der Nahrungsmittel-Preisindex...

DWN
Deutschland
Deutschland Konsumstimmung bricht ein, Bürger meiden größere Anschaffungen

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland ist im harten Lockdown eingebrochen. Die GfK-Marktforscher prognostizieren in ihrem...

DWN
Deutschland
Deutschland Insider: Merkel will touristische Reisen verbieten

Sie sei nicht für ein Reiseverbot, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es sollten aber möglichst keine touristischen Reisen stattfinden.

DWN
Finanzen
Finanzen Gegen das Bargeld: EU-Kommission will europaweite Obergrenze für Bar-Zahlungen

Die EU-Kommission erwägt eine europaweite Obergrenze bei der Nutzung von Bargeld. Experten der Kommission behaupten, dass sie dadurch...