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Glücksspiel wird in Deutschland neu geregelt

Lesezeit: 2 min
30.03.2021 14:17
Während sich die Spielhallen und Spielbanken in Deutschland noch immer im Lockdown befinden, floriert jedoch das Glücksspiel im Internet. Die Spieler haben nämlich nach einer Alternative gesucht und wurden relativ schnell fündig. Allerdings ist das Glücksspiel im Internet hierzulande aber noch nicht reguliert. Die Spieler haben sich demnach nicht bei einem nationalen Service angemeldet, sondern bei einem Dienstleister, welcher sich in einem anderen EU-Land aufhält. Die Gesetzesänderung dieses Jahr wird aber für Bewegung am Markt sorgen.
Glücksspiel wird in Deutschland neu geregelt

Während sich die Spielhallen und Spielbanken in Deutschland noch immer im Lockdown befinden, floriert jedoch das Glücksspiel im Internet. Die Spieler haben nämlich nach einer Alternative gesucht und wurden relativ schnell fündig. Allerdings ist das Glücksspiel im Internet hierzulande aber noch nicht reguliert. Die Spieler haben sich demnach nicht bei einem nationalen Service angemeldet, sondern bei einem Dienstleister, welcher sich in einem anderen EU-Land aufhält. Die Gesetzesänderung dieses Jahr wird aber für Bewegung am Markt sorgen.

Glücksspiel ist in Deutschland größer denn je

In diesem Jahr wird das Gesetz so geändert, dass offiziell Casinos und Sportwetten betrieben werden dürfen, dies ist in Deutschland einmalig. Die Reglung betrifft alle 16 Bundesländer, denn alle Ministerpräsidenten hatten dem neuen Glücksspielstaatsvertrag zugestimmt. Die Neuregelung erlaubt, dass Deutschland nun eigene Lizenzen ausgeben darf. Die Vorteile für die Spieler sind vielversprechend, denn jetzt kann Spielerschutz gewährleistet werden. Der Staat wird zudem durch weitere Steuereinnahmen profitieren.

Glücksspielmarkt befindet sich in einer rechtlichen Grauzone

Derzeit ist es noch so, dass der Glücksspielmarkt eine gewisse Sonderrolle innehat. Es ist den Betreiber seit dem 15. Oktober 2020 erlaubt, dass er Online Casinos anbieten darf und das es auch nicht zu einer Strafverfolgung kommt. Allerdings gibt es bevor der neue Glücksspielstaatsvertrag überhaupt seine Gültigkeit erhält schon jetzt die ersten Regeln.

Ein Anbieter muss die Regeln aber nicht umsetzen, allerdings ist dann die Chance einer DE-Lizenz beinahe ausgeschlossen. Der Anbieter wird auf die schwarze Liste gesetzt und gilt dann als unzuverlässig (oder nicht vertrauenswürdig). Selbiges gilt auch für Dienstleister, welche im späteren Verlauf gegen die Regeln verstoßen.

Es ist aber nicht das erste Mal, dass eine deutsche Lizenz für Glücksspielangebote ausgegeben wird. Schleswig-Holstein hatte vor Jahren bereits einen Alleingang im Bereich der Casinos gestartet. Es wurden eigene Lizenzen ausgeben, welche auch heute noch ihre Wirkung haben. Diese Casinos ohne Limit waren auch in deutschen TV-Werbungen zu sehen.

Es gibt auch Kritik an der neuen Verordnung

Die Vorteile dieser neuen Verordnung sind klar, denn nur so kann überhaupt ein Spielerschutz gewährleistet werden. Es ist offensichtlich, dass dies auch notwendig ist, denn deutschlandweit wird bei Online Casinos gespielt. Die neue Verordnung ist wichtig, um gültige Regeln umsetzen zu können und damit auch der Bund und die Länder dabei Steuereinnahmen generieren können.

So gab es bisher die Gefahr, dass die Anbieter an den virtuellen Spielautomaten manipulieren oder gar ein Betrug entsteht. Kritisiert wurde von einigen Parteien aber, dass durch die Verordnung nun Glücksspiel möglicherweise gesellschaftlich akzeptiert wird. Dagegen möchte der Staat jedoch vorgehen, indem auch über die Suchtgefahren aufgeklärt wird.

Welche Anforderung gibt es an Online Casinos?

Das Regelwerk umfasst über 70 Seiten, allerdings gibt es Richtlinien, welche definitiv hervorgehoben werden können. So zum Beispiel auch, dass jeder Spieler nur maximal 1.000 Euro pro Monat investieren darf. Durch die Sperrdatei erfahren auch die anderen Casinos, dass dieses Geld bereits investiert wurde und somit ist das Spielen auch bei anderen Anbietern ausgeschlossen. Zudem darf eine Umdrehung nur noch einen Euro betragen – zuvor waren auch Einsätze jenseits der 50 Euro je Umdrehung möglich.

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