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Lily Galili aus Tel Aviv für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten

Israel und Russland: Heimliche und ganz offene Bewunderung für Putin

Russlands Präsident Wladimir Putin kooperiert in Syrien nicht zufällig mit Israel: In dem Land lebt bereits eine Million russischer Emigranten. Beobachter glauben, dass Putin wegen der russischen Diaspora nicht unternehmen würde, was Israel schadet. Die meisten bewundern ihn allerdings vor allem wegen seiner Tatkraft und Entschlossenheit.

Mutiger arabischer Politiker: Araber müssten die Flüchtlinge aufnehmen, nicht der Westen

Erstmals hat ein arabischer Politiker das Verhalten der arabischen Regierungen gegenüber den syrischen Flüchtlingen scharf kritisiert: Ayman Odeh, Sprecher der israelischen Araber in der Knesset, sagt: Die arabischen Regimes haben keine Interesse an den Flüchtlingen. Sie haben billige Arbeitskräfte aus anderen Ländern und interessieren sich ausschließlich für den eigenen Vorteil, den sie aus dem Krieg ziehen können.

Leben im Krieg in Israel: „Der Wahnsinn ist zur Normalität geworden“

Das Leben mit Fliegeralarm und Nächten in Luftschutzkellern ist in Israel zur Normalität geworden. Die Haaretz-Journalistin Lily Galili, die über Jahrzehnte in den Palästinenser-Gebieten recherchiert hat, schildert die ausweglose Lage der neuen Krise im Nahen Osten. Es gibt keine militärischen Triumphe mehr und auch kein Waterloo. Das höchste der Gefühle ist eine kurze Pause zwischen den Wellen der Gewalt. Ein Bericht aus Tel Aviv.