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Lily Galili aus Tel Aviv für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten

Kriegsmüde: Die meisten Israelis wünschen sich Trump als US-Präsident

Überraschung aus Israel: Die meisten Israelis wünschen sich Donald Trump als neuen US-Präsidenten. Der Grund: Sie kennen Hillary Clinton und mögen sie nicht – was auch an Obama liegt: Seine herablassende Haltung zu Israel hat dazu geführt, dass man ein offenes Ohr für die Positionen von Trump hat, von dem man eine weniger arrogante Politik gegenüber anderen Nationen erwartet.

Putin übernimmt Bezahlung der Renten für Russen in Israel

Präsident Putin und der israelische Premier Netanjahu haben in Moskau ein Abkommen unterzeichnet, dass die Renten, der russisch-jüdischen Immigranten in Israel sichern soll. Das Abkommen wird Russland in Israel weitere Sympathien eintragen. Dies hat geopolitischen Wert und st ein geschickter Schachzug, auf die veränderte Demografie des Landes zu reagieren.

Neue Koalition mit den Russen: Putin weitet Einfluss in Israel aus

Israels Premier Netanjahu hat eine Koalition mit der Partei der russischen Immigranten geschlossen. Deren Chef Avigdor Lieberman könnte der neue starke Mann Israels werden. Um einen sozialen Kollaps bei den vielen aus Russland kommenden Rentnern zu verhindern, setzen Lieberman und Netanjahu auf Russlands Präsident Putin – eine überraschende Allianz.

Israel und Russland: Heimliche und ganz offene Bewunderung für Putin

Russlands Präsident Wladimir Putin kooperiert in Syrien nicht zufällig mit Israel: In dem Land lebt bereits eine Million russischer Emigranten. Beobachter glauben, dass Putin wegen der russischen Diaspora nicht unternehmen würde, was Israel schadet. Die meisten bewundern ihn allerdings vor allem wegen seiner Tatkraft und Entschlossenheit.

Courageous Arab Politician says: Arabs Should Take on Refugees, not the West

For the first time an Arab politician has openly criticized the Arab governments’ behavior toward the current refugee crisis: Ayman Odeh, spokesman of Arab Israelis in the Knesset, says: Arab regimes have no interest in refugees. They have cheap, foreign labour at their hands and are solely interested in the advantage that the ongoing war might give them.

Mutiger arabischer Politiker: Araber müssten die Flüchtlinge aufnehmen, nicht der Westen

Erstmals hat ein arabischer Politiker das Verhalten der arabischen Regierungen gegenüber den syrischen Flüchtlingen scharf kritisiert: Ayman Odeh, Sprecher der israelischen Araber in der Knesset, sagt: Die arabischen Regimes haben keine Interesse an den Flüchtlingen. Sie haben billige Arbeitskräfte aus anderen Ländern und interessieren sich ausschließlich für den eigenen Vorteil, den sie aus dem Krieg ziehen können.