Alle Artikel von:

Ronald Barazon

Die Export-Falle: Deutschland muss nach Chinas Regeln spielen

Deutschland gerät in die Export-Falle in Richtung China: Westliche Unternehmen werden von den Behörden schikaniert. Chinesischen Investoren kaufen eifrig Betriebe im Westen, umgekehrt ist der Zugang zur Börse kaum möglich. Die westlichen Politiker glauben, dass China in Verhandlungen dazu gebracht werden könne, nach den Regeln der Marktwirtschaft zu spielen. Das ist ein fataler Irrtum.

Kampfansage an Russland: Nato riskiert Weltkrieg in Europa

Die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung des Westens mit Russland steigt. Diesmal hat paradoxerweise nicht Russland die Krise ausgelöst, sondern die NATO, die eine Expansion nach Osten betreibt und damit überflüssigerweise Russland provoziert. Man muss sich fragen: Wer könnte solch eine Auseinandersetzung, die sich leicht zu einem Weltkrieg auswachsen kann, wirklich wollen?

„Rechtsruck“: Der Aufstand der Arbeiter, die nicht mehr Untertanen sein wollen

Politik und Wirtschaft machen es sich zu leicht mit der Beschwörung des „Rechtsrucks“ in Europa: Die Arbeiter sind es leid, als Untertanen behandelt zu werden – im politischen Leben, in den Unternehmen, in der Gesellschaft. Die Wahlerfolge der rechten Parteien sind ein Zeichen an der Wand. Wenn Politik und Wirtschaft die tieferen Ursachen nicht begreifen, kann sich der Unmut zu einer Revolution auswachsen.

Handeln statt Jammern: EU versagt bei Steuern für US-Konzerne

Umfangreiche Verhandlungen verbunden mit wilden Drohungen sollen internationale Konzerne dazu bewegen, höhere Steuern zu zahlen. Diese Aktionen der EU sind grotesk und peinlich: Die „Steuersünder“ nutzen nur die Steuervorteile, die ihnen die einzelnen Staaten einräumen. Die EU-Staaten sollten gemeinsam handeln – dann wäre das Problem ganz schnell aus der Welt.

Ahnungslosigkeit der EU-Finanzpolitiker ruiniert Wirtschaft in Europa

Die EU schickt sich an, die europäische Wirtschaft in der sich abzeichnenden Krise nachhaltig zu schädigen: Die Banken-Union ist ein Werk der Ahnungslosigkeit. Nach dem zügellosen Liberalismus wird nun nicht sinnvoll reguliert. Es werden die Regeln aufgestellt, die geeignet sind, Banken und Unternehmen im internationalen Wettbewerb um Lichtjahre zurückzuwerfen. Die Risiken werden dagegen nicht minimiert.

Neue EU-Regeln: Versicherer können Risiko-Puffer nur schwer berechnen

Seit dem 1. Januar ist das neue EU-Regelwerk „Solvency II“ für Versicherungen in Kraft und rückt das „Solvenzkapital“ in den Mittelpunkt. Dies ist ein Kapitalpuffer, der alle Risiken für das bestehende und für das zu erwartende neue Geschäft in den kommenden zwölf Monaten abdecken soll. Niedrigzinsen und die Volatilität an den Aktienmärkten sorgen jedoch dafür, dass sich dessen Berechnungsgrundlagen ständig verändern.

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