Gesellschaft

Andreas Wilcke hat von Anfang 2011 bis Ende 2014 in Berlin gedreht.(Foto: Andreas Wilcke)

Die Stadt als Beute: Austausch der Bevölkerung wegen Immobilien-Boom

Der Filmemacher Andreas Wilcke hat mit „Die Stadt als Beute“ einen äußerst sehenswerten Dokumentarfilm über die Veränderungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt gedreht. Wie in den meisten anderen Großstädten Europas werden auch hier die ärmeren Bevölkerungsschichten durch steigende Mieten verdrängt. Diese Entwicklung dürfte sich in den nächsten Jahren beschleunigen und den Charakter der Stadt verändern.

EU-Abgeordnete fordern von Bundesregierung Nein zu Glyphosat

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine erneute Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die meisten seien im Gegenzug auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Landwirtschaft auf Glyphosat verzichte. Kurz vor der neuen Abstimmung am Freitag haben sich auch Europaabgeordnete noch einmal in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, keiner Zulassung zuzustimmen.

Abruptes Ende eines unerfreulichen Interviews. (Screenshot: Rossija)

WDR-Journalist rastet bei Interview aus, wirft russisches TV-Team raus

Bei einem Interview mit dem russische Sender Rossija ist es in Köln zu einem Eklat gekommen: WDR-Journalist und Doping-Experte Hajo Seppelt wollte ein Interview, das Rossija mit ihm führte, abbrechen. Als die russische Journalistin weiter Fragen stellte, warf Seppelt das Team aus dem Hotelzimmer. Er sagte der Kollegin, dass sie dumm sei. Später bedauerte er seine heftige Reaktion. Sie sei jedoch in der konkreten Situation „alternativlos“ gewesen.