Alle Artikel zu:

Arbeitslosigkeit

Deutschland: Gabriel muss Wachstums-Prognose deutlich nach unten korrigieren

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eingeräumt, dass die optimistischen Prognosen für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft nicht haltbar sind - obwohl erst vor wenigen Monaten alle offiziellen Prognosen einen Aufschwung vorhergesagt hatten. Auch der IWF musste seine nur wenige Monate alten Daten korrigieren - und fordert nun weltweit eine "Reform" der Sozial-Systeme. Solche Reformen bedeuten in der Regel den Abbau von Sozialleistungen.

Die EZB schädigt die deutschen Sparer massiv: 23 Milliarden Euro Verlust

Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank hat eine kräftige Umverteilung innerhalb des Euroraums bewirkt, ohne die Krise wirksam zu bekämpfen. Dabei schädigt die EZB die deutschen Sparer schwer. Die Niedrigzinspolitik hat die Privathaushalte in Deutschland seit dem Jahr 2010 etwa 23 Milliarden Euro gekostet. In absoluten Zahlen sind die deutschen Privathaushalte damit die größten Verlierer der Geldpolitik in der Finanzkrise.

Hohe Arbeitslosigkeit: Schweden ist kein EU-Musterland mehr

Die Schweden gehören nach wie vor zu den reichsten Europäern. Allerdings schwächelte das Wirtschaftswachstum zuletzt und auch die Arbeitslosigkeit ist relativ hoch. Der Wahlsieger vom Sonntag und wohl nächste Premier Schwedens, der Sozialdemokrat Stefan Löfven, muss die Probleme nun anpacken. Auch die Einwanderung rückt durch das gute Abschneiden der nationalistischen Schwedendemokraten bei den Wahlen ins Blickfeld.

Es wird keinen Crash geben: Wir werden trotzdem viel verlieren

Der Börsenhändler Michael P. Seiter hält einen Dritten Weltkrieg oder einen Börsen-Crash für unwahrscheinlich. Statt dessen erwartet er einen schleichenden Prozess: Weniger Geld für mehr Arbeit, weniger Freiheit, mehr Überwachung. Dieser Trend werde auch die Reichen erfassen: Niemand kann sich sicher sein, dass er zu den Profiteuren der Krise zählen wird.

Die großen Verlierer: Ältere Arbeitslose haben keine Chance

Vordergründig sind Ältere über 50 in der Europäischen Union unterdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Doch in allen EU-Staaten ist Langzeitarbeitslosigkeit ein besonderes Problem der Älteren. Und viele haben die Arbeitssuche faktisch aufgegeben und – wenn möglich – Regelungen für einen frühen Ruhestand genutzt. So sind sie aus der Arbeitslosenstatistik herausgefallen.