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Atomkraftwerk

Tepco-Ingenieur: Japanische AKW sind bei Erdbeben akut gefährdet

Ein ehemaliger Ingenieur der Skandal-Firma Tepco von Fukushima sagt: Die Atomreaktoren von Tepco sind nicht erdbebensicher. Tepcos Behauptung, Fukushima sei erst durch den Tsunami zerstört worden, sei eine Lüge - damit die Japaner nicht merken, dass sie von lauter einsturzgefährdeten AKW umgeben sind. Auch in anderen Staaten gibt es AKW dieses Typs. Wenn die Aussagen des Ingenieurs stimmen, dann hat Japan ein Riesen-Problem.

Fukushima: Niemand weiß, wie das Meerwasser die Atom-Ruine verändert hat

In einer 4-tägigen Operation ist der Betreiberfirma Tepco die Bergung der ersten Brennelemente gelungen. Doch Experten zweifeln zunehmend am tatsächlichen Stand der Anlage. Die Brennstäbe könnten stärker beschädigt sein, als bisher angenommen. Beobachter berichten, dass es keine Klarheit über den Zustand von wichtigen Dichtungen zwischen den Brenn-Elementen gibt.

Nuklear-Experte: „Die Lage in Fukushima ist katastrophal“

Der Nuklear-Experte Mycle Schneider sieht in der Atom-Ruine von Fukushima eine große Gefahr für die Bevölkerung Japans. Die Nahrungsmittelsicherheit ist nicht garantiert. Die bevorstehende Bergung der Brenn-Elemente sei ein hochriskantes Unterfangen. Er ärgert sich jedoch, dass sich die Sorgen vieler Menschen in Nordamerika und Europa vor allem um den eigenen Bauchnabel drehen. Er fordert eine internationale Task-Force, die versuchen muss, das völlige Entgleiten der Situation zu verhindern.

Das große Versagen: Die Grünen verschlafen die Katastrophe von Fukushima

Simone Peter und Cem Özdemir sind die neuen Spitzen der Grünen. Mit ihnen wollen die Grünen vor allem eines unter Beweis stellen: Dass sind in einer Bundesregierung Minister stellen können. Ihr größter Fehler: Die Partei ignoriert die sich in Fukushima immer weiter zuspitzende Umwelt-Katastrophe. Das ist der größtmögliche Verrat an der eigentlichen Gründungs-Idee der Grünen. Die ehemalige Bürgerbewegung mutiert zur neuen FDP.

Fukushima: Olympia-Veranstalter ignorieren Warnungen, halten an Tokio fest

Bürgerrechtler haben an den Austragungsorten für die Olympischen Spiele in Tokio deutlich erhöhte Werte von Radioaktivität gemessen. Sie schickten die Berichte an das IOC und alle nationalen olympischen Komitees. Sie erhielten kein Antwort. Auch heute sieht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) keinen Grund, sich Sorgen zu machen: „Die Spiele wurden vergeben, that's it.“

Nach Fukushima: Sorge wegen Sicherheit der europäischen Atom-Anlagen

Während die Lage im zerstörten Reaktor in Fukushima die Welt-Öffentlichkeit zunehmend besorgt, wachsen auch die Bedenken über Atom-Anlagen in Europa: Das Bundesamt für Strahlenschutz berichtet, dass sich die Lagerbedingungen in Asse laufend verschlechtern. Im slowenischen Krsko fürchtet man nach den jüngsten Erdbeben in Niederösterreich um die Sicherheit. Im tschechischen Temelin halten die Betreiber trotz Bedenken am Ausbau des dortigen AKW fest.