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Banken-Pleite

Kampf der Staats-Banken: BayernLB klagt Kärnten auf 2,6 Milliarden Euro

Die Bayerische Landesbank klagt das österreichische Bundesland Kärnten im Zusammenhang mit dem Desaster um die Skandalbank Hypo Alpe Adria auf 2,6 Milliarden Euro. Auch die Weltbank will ihre 150 Millionen Euro wieder haben. Doch Kärnten verfügt nach Einschätzung von Experten über kaum nennenswertes Vermögen. Einzig der aus dem Verkauf der Hypo Alpe Adria an die BayernLB entstandene Zukunftsfonds mit 500 Millionen Euro wäre eine Option.

EZB stellt Ultimatum: Ohne Einigung keine Kredite an griechische Banken

Die EZB hat Griechenland und der EU gedroht, ab dem 28. Februar keine Kredite mehr an das Land zu vergeben, wenn das aktuelle Kredit-Programm nicht verlängert werden sollte. Die Drohung könnte Teil eines Plans der EZB sein, die griechischen Schulden auf Europa zu verteilen. Denn auch die EZB spricht nicht mehr von Troika-Auflagen. Das Ultimatum setzt die EU stärker unter Druck als Griechenland.

Hypo Alpe Adria: Bericht eines politischen Versagens auf allen Ebenen

Unter der Leitung der ehemaligen Höchstrichterin Irmgard Griss hat eine internationale Kommission die Vorgänge beim Skandal um die Hypo Alpe Adria untersucht. Der Bericht ist ein nüchternes Sittenbild des politischen Versagens. Für die fast 20 Milliarden Euro, die der Skandal die österreichischen Steuerzahler kosten kann, ist bis heute niemand politisch zur Verantwortung gezogen. Die DWN dokumentieren die Kurzfassung, die sich liest wie ein Krimi aus einem morschen politischen System.

Bei Banken-Krise: Kein Anspruch auf Geld von Konto und Sparbuch

Deutsche Sparer haben für ihre Guthaben keine andere Sicherheit als das Wort von Angela Merkel. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Auszahlung des bei der Bank angelegten Geldes. Auch alle Guthaben unter 100.000 Euro sind nicht geschützt. Bei diesem durchaus unerfreulichen Zustand wird es auch bleiben – bis neue Regeln in Europa beschlossen werden. Bis dahin sind die Sparer mindestens 12 Monate Freiwild.