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Bankenkrise

290 Billionen Euro Risiko: Sparer müssen Euro-Banken retten

Zypern ist die Zeiten-Wende für den Euro: In dem kleinen Land haben die Euro-Retter vorgemacht, dass künftig alle für die Rettung der Banken bluten müssen. Die Panik hat einen Grund: In den Kellern der Banken dampfen Billionen an giftigen Schrottpapieren. Die Finanz-Industrie hat keine Chance, das Problem ohne den Zugriff auf die Bank-Guthaben von Bürgern und Investoren zu lösen.

Deutsche Bank: DWS zockt österreichische Provinz-Politiker ab

Das österreichische Bundesland Niederösterreich hat versucht, Milliarden-Verluste aus Wertpapiergeschäften zu vertuschen. Die Papiere wurden den Provinz-Politikern von der Deutsche Bank-Tochter DWS angedreht. Der Fall ist ein Lehrstück eines faulen Deals, den dumme und korrupte Politikern mit eiskalten Bankern zu Lasten der Steuerzahler eingegangen sind. Am Sonntag wird in Niederösterreich gewählt, Beobachter erwarten den Grillo-Effekt für eine neue, systemkritische Partei.

Beppe Grillo: Wer ist der Mann, vor dem Europa zittert?

Beppe Grillo Schockwellen hat Europa und die internationale Finanzwelt geschockt. Der junge Göttinger Forscher Bastian Brandau hat sich mit dem Revolutionär beschäftigt. Grillo will, dass Politik kein mit Steuermitteln bezahlter Job, sondern Dienst an der Allgemeinheit sein soll. Er ist gegen Staats-Monopole, eine ausufernde Bürokratie und die ungezügelte Macht der Banken. Es gibt ziemlich viele, die ihn genau deswegen fürchten.

Italien-Wahl: Götterdämmerung für die Eliten in Rom und Brüssel

In Italien hat mehr als die Hälfte der Wähler für euro-kritische Parteien gestimmt. Die Konsequenzen für die EU werden weitreichend sein: Die Völker Europas wollen sich nicht mehr dem demokratisch in keiner Weise legitimierten Diktat aus Brüssel unterwerfen. Das Problem für die EU in ihrer gegenwärtigen Form: Im Grunde kann sie nur so weiterbestehen, wenn sie die Demokratie in den Nationalstaaten abschafft.

Papst-Rücktritt: Hatte Osama Bin Laden ein Konto bei der Vatikan-Bank?

Machtkampf im Vatikan: Im Finanz-Skandal um die Vatikan-Bank hat Papst Benedikt XVI. am Freitag überraschend eine der Schlüssel-Figuren nach Kolumbien versetzt. Ein Geheim-Bericht spricht angeblich von homosexuellen Ausschweifungen und Erpressungs-Geldern. Es geht um viel Geld, sagt ein Kardinal. Immer klar wird: Die massive Wirtschafts-Kriminalität hat Joseph Ratzinger zu seinem spektakulären Rücktritt veranlasst.

Papst-Experte zum Rücktritt: „Ratzinger war im Vatikan völlig isoliert“

Der italienische Star-Journalist Gianluigi Nuzzi ist überzeugt: Papst Benedikt XVI. ist zurückgetreten, um ein Zeichen gegen die Missstände im Vatikan zu setzen. Als Theologe habe er sich überfordert gefühlt, die wirtschaftlichen Probleme des Kirchenstaats zu lösen. Er habe in der Kurie keine Freunde gehabt. Sein Nachfolger müsse nun vor allem die von Skandalen erschütterte Vatikan-Bank reformieren.

Freimaurer attackieren Papst: „Vatikan-Bank ist eine Eiterbeule“

Zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. haben die Freimaurer scharfe Kritik am wirtschaftlichen Gebaren des Vatikan geübt. Sie hoffen auf einen totalen Umsturz im Kirchenstaat. Schlechte Sitten, Verleumdungen, Machtspiele, schrankenlose Ambitionen und Diebstahl führten zur Zerstörung der Kirche. Die Freimaurer sollen ihrerseits in den Bankenskandal in Siena verwickelt sein.

Wirtschaftskrimi im Vatikan: Papst Benedikt XVI. hat offenbar Machtkampf verloren

Es wird immer deutlicher: Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dürfte mit dem Wirtschafts-Krimi im Vatikan zu tun haben. Offenbar hat der Papst in einem tobenden Machtkampf resigniert. Sein spektakulärer Schritt könnte nun zu einem Befreiungsschlag führen – wenn Joseph Ratzinger auspackt und den Kardinälen sagt, wie schlimm es um den Kirchenstaat steht.