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BDI-Chef Grillo fordert mehr Unterstützung von der Politik. (Foto: BDI)

Deutsche Industrie von wertvollen Rohstoffen abgeschnitten

Die stetige Digitalisierung in den verschiedenen Branchen erhöht die Nachfrage nach speziellen Rohstoffen wie Lithium. Diese werden nur in bestimmten Regionen der Welt gewonnen. Die zunehmende Nachfrage erhöht die Marktrelevanz der Abbauregionen und die Preise. Der weltweit zunehmende Protektionismus erhöht den Druck. Die deutsche Industrie fürchtet deshalb eine Gefahr in Sachen Rohstoff-Versorgung.

EU-Attacke: Mitglieds-Staaten müssen mehr Werbung für das TTIP machen

Der europäische TTIP-Chefunterhändler Ignacio García Bercero macht EU-Politiker für den Widerstand gegen TTIP innerhalb der Bevölkerung verantwortlich. Wenn es brenzlig wird, würden sich diese hinter der EU-Kommission verstecken. Dabei müssten sie die Bevölkerung von TTIP überzeugen. Deshalb hat die deutsche Industrie am Montag eine TTIP-Werbekampagne gestartet.

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.