BER

Bisherigen Planungen zufolge soll Tegel spätestens sechs Monate nach der BER-Eröffnung dicht machen. Nach mehreren Terminverschiebungen am BER soll das nunmehr 2018 der Fall sein.

Vier Eröffnungstermine des BER sind bereits geplatzt – wegen Technikproblemen, Baumängeln und Planungsfehlern. (Foto: dpa)

Der Berliner Großflughafen BER kommt seit Jahren nicht aus den Schlagzeilen. Im Zusammenhang mit dem Projekt finden sich wegen der politischen Chaos-Planung offenbar so ziemlich alle Elemente der Wirtschaftskriminalität. Das haben Prüfer offiziell festgestellt. Die politische Verantwortung für die Steuergeld-Vergeudung übernimmt niemand.

Am neuen Hauptstadtflughafen haben Baufirmen nach Betreiberangaben versucht, Kapital aus der Krise des Projekts zu schlagen. Es soll Erpressungs-Situationen und überhöhte Rechnungen gegeben haben. Und noch immer reißen die Schlagzeilen um das Milliarden-Debakel nicht ab. Zuletzt musste Flughafen-Chef Mühlenfeld gehen. Flughafenkoordinator Engelbert Lütke Daldrup soll die Dauerprobleme bei dem stockenden Projekt lösen. Er ist bereits der vierte Flughafen-Chef seit der Verschiebung des geplanten Starttermins 2012.

Gesellschafter und Eigentümer des Projekts sind die Länder Berlin und Brandenburg (je 37 Prozent) sowie der Bund (26 Prozent). Schon durch die bisherigen Verzögerungen wird der Bau mit mindestens 5,4 Milliarden Euro mehr als doppelt so teuer wie ursprünglich geplant. Auch die vorgesehene Kapazität wird nicht mehr ausreichen, um den Flugverkehr der Hauptstadt abzuwickeln. Bereits jetzt laufen daher weitere Ausbauplanungen.

Billigflieger treiben Fluglinien zu niedrigeren Löhnen

Streikchaos bei Lufthansa, Massen-Krankmeldungen bei Tuifly und Air Berlin am Abgrund: In der Luftfahrtbranche ist der Teufel los. Doch das ist nur ein Symptom für die Umwälzungen, die mit dem Erfolg von Billigfliegern begonnen haben.

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Gutachten: Rechtlich dürfte Flughafen Tegel in Betrieb bleiben

Der Berliner Flughafen Tegel könnte laut einem Gutachten in Betrieb bleiben. Berlin bräuchte dafür das Einverständnis Brandenburgs und des Bundes. Um den Flughafen offen zu halten, müsste man den gemeinsamen Landesentwicklungsplan ändern.

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Lufthansa räumt Dauerstreikgefahr ab

Nach mehr als vier Jahren Verhandlungen, 14 Streikwellen seit 2014 und einem wirtschaftlichen Schaden von mehr als einer halben Milliarde Euro hat die Lufthansa den Dauertarifkonflikt mit den Piloten beigelegt. Bis Mitte 2022 müssen Passagiere keine Furcht mehr vor Pilotenstreiks haben.

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