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Brasilien

Gefahr für Europa: Eine Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Die größte Gefahr für die Wirtschaft in Europa kommt nicht aus Griechenland: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Weltwirtschaft in eine globale Krise treibt. Die EU müsste vor diesem Hintergrund ihre Nabelschau beenden - und mit dem Gegensteuern beginnen. Deutschland könnte schon sehr bald gezwungen sein, sich vom Austeritäts-Kult zu verabschieden - nicht aus Mitleid, sondern im nackten Eigeninteresse.

Putin: US-Politik hat zu Ausbreitung des Terrors in der Welt geführt

Russlands Präsident Wladimir Putin findet ungewöhnlich harsche Worte gegen die US-Außenpolitik. Er will eine Allianz mit China und den BRICS-Staaten, um die Sicherheitslücken zu schließen, die sich durch die US-Außenpolitik ergeben: Die illegale Intervention des Westens im Nahen Osten habe den Islamischen Staat erst stark gemacht. Die BRICS sollen sich gegen solche Entwicklungen gemeinsam schützen.

Das Ende der Revolution: Die Arbeiter haben den Kampf verloren – für immer

Der Geist von Occupy hallte an vielen Orten der Welt wider. Doch die Bewegung hat ihr Ziel verfehlt: dass die Konzerne sich alles Wissen einverleiben, konnte nicht verhindert werden, die Aggressionen des Finanzwesens gegen das Gemeinwohl ließen sich nicht dämpfen. Der traditionsreiche Klassenkampf ist für immer verloren. Doch neuer Widerstand wächst, der mit anderen Methoden kämpfen muss.

Brasilien: Die Sorge der Armen vor dem Verlust des Almosens

Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef gilt bei vielen Bürgern als der Inbegriff von Korruption und Misswirtschaft. Doch vor allem die Menschen aus den Armenvierteln haben bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag für sie gestimmt. Rousseff konnte die Menschen überzeugen, indem sie dem Gegenkandidaten Aécio Neves vorwarf, er plane Einschnitte beim Sozialhilfe-Programm. Die Angst der Armen, ihre Almosen zu verlieren, war zu groß.

Trotz Milliarden-Krediten: Wirtschaft in Osteuropa bricht ein

Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern ist derzeit mit rund 4 Prozent so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr und geht weiter zurück. Am schnellsten verschlechtert sich die Lage in Osteuropa, wo die Unternehmen den Auftragsrückgang aus Deutschland zu spüren bekommen. Weltweit zeigt sich eine Abhängigkeit der Wirtschaft vom billigen Geld der Zentralbanken. Auf die Steuerzahler in der EU kommen neuen Risiken zu.