Alle Artikel zu:

Co-Pilot

Staatsanwaltschaft: Am Flugtag keine Hinweise auf Suizid-Gefährdung bei Co-Pilot

Nach einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf war der Co-Pilot des verunglückten Germanwings-Fliegers während seiner Piloten-Laufbahn nicht selbstmordgefährdet. Zwar vor Erlangung des Pilotenscheins soll eine psychotherapeutische Behandlung stattgefunden haben. Doch zum Zeitpunkt des fraglichen Germanwings-Fluges gab es keine tragfähigen Hinweise, die auf eine entsprechende Gefährdung hingewiesen hätten.

Staatsanwaltschaft: Co-Pilot war am Flugtag krankgeschrieben

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung des Co-Piloten eine zerrissene Krankschreibung für den Absturztag gefunden. Einen Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben gab es in der Wohnung offenbar nicht. Die Düsseldorfer Universitätsklinik teilt mit, dass der Mann bei ihr nicht wegen Depressionen in Behandlung war. Ob die Krankengeschichte des Mannes in irgendeinem kausalen Zusammenhang mit dem Absturz steht, ist unbekannt.

Germanwings Absturz: Der Fall ist längst nicht aufgeklärt

Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren kritisiert die französische Staatsanwaltschaft wegen ihrer Darstellung der Absturz-Ursache der Germanwings-Maschine. Der tatsächliche Unfall-Hergang kann erst rekonstruiert, wenn der Flugschreiber gefunden ist. Von ihm fehlte auch am Sonntag noch jede Spur. Die Lufhansa fürchtet, dass der Flugschreiber zerstört sein könnte. Die Luftfahrt-Industrie muss den Vorgang lückenlos aufklären, um weitere Katastrophen verhindern zu können.