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Deloitte

Gabriele Holzinger ist Partner in der Steuerabteilung bei Deloitte in Wien. (Foto: www.picco.at)

Enorme Kosten: Mittelstand muss internationale Geschäfte offenlegen

Ende Mai ist die Begutachtungsfrist für das neue Gesetz zur Verhinderung von Steuerhinterziehung abgelaufen. Nun muss der Gesetzesentwurf dem Nationalrat zur Abstimmung übergeben werden. Eine Zustimmung ist wahrscheinlich. Obwohl es hauptsächlich für große, internationale Unternehmen geplant war, sind auch große Teile des Mittelstands von dem Gesetz betroffen, sagte Gabriele Holzinger von Deloitte Österreich den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Es drohen hohe Kosten.

Euro-Rettung: Big Business für Berater auf Steuerzahler-Kosten

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer haben an der Euro-Krise mehr als 80 Millionen Euro verdient. Sie erhalten die Aufträge ohne öffentliche Ausschreibungen. Die Politik unternimmt nichts gegen Interessenskonflikte und Insiderhandel. Ein Dutzend Firmen haben ein De-facto-Monopol auf Euro-Rettungsaktionen. Aus dieser Position heraus setzten sie Politik und Notenbanken unter Druck.

Deutsche Bank: DWS zockt österreichische Provinz-Politiker ab

Das österreichische Bundesland Niederösterreich hat versucht, Milliarden-Verluste aus Wertpapiergeschäften zu vertuschen. Die Papiere wurden den Provinz-Politikern von der Deutsche Bank-Tochter DWS angedreht. Der Fall ist ein Lehrstück eines faulen Deals, den dumme und korrupte Politikern mit eiskalten Bankern zu Lasten der Steuerzahler eingegangen sind. Am Sonntag wird in Niederösterreich gewählt, Beobachter erwarten den Grillo-Effekt für eine neue, systemkritische Partei.