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Demokratieabgabe

Petition: Bereits eine Viertelmillion Deutsche fordert Abschaffung der GEZ

Eine Petition zur Abschaffung des Zwangsbeitrages zum öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem hat in nur wenigen Wochen bereits mehr als eine Viertelmillion Unterzeichner gefunden. Der Unmut der Bürger gegen das System wächst, seit aufgeflogen ist, dass die Sender 1,15 Milliarden Euro mehr einnehmen und nicht daran denken, den Rundfunkbeitrag signifikant zu reduzieren.

Millionen-Deal: ZDF verweigert Auskunft über Kosten der Champions League

Das ZDF zahlt Experten zufolge mindestens 150 Millionen Euro an die UEFA, damit der GEZ-Sender bis 2018 die Champions-League übertragen kann. Der Sender weigert sich jedoch, den Preis für die Rechte zu nennen. Konkurrenz bei den Bietern gab es offenbar keine. Die UEFA ist auch in den jüngsten Korruptions-Skandal um die Fußball-WM in Katar verwickelt. Das ZDF schuldet dem Gebührenzahler keinerlei Rechenschaft über den Verbleib seiner Zwangsbeiträge.

ARD kürt deutsches Traumpaar: Merkel und Gabriel sollen regieren

Die ARD hat den Sieger der Koalitions-Verhandlungen ermittelt: Angela Merkel und Sigmar Gabriel sollen das Land führen, glauben angeblich die meisten Deutschen. Außerdem behauptet die ARD, dass die Deutschen die neue Regierung dringend um Steuererhöhungen bitten. Unser Vorschlag: Diese unseriösen Umfragen abschaffen - und den Erfinder der Demokratie-Abgabe nach Russland zur Weiterbildung abkommandieren.

TV-Duell: Das Fernsehen versagt kläglich als Mittel der Aufklärung

Im TV-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück war die mediale Republik für anderthalb Stunden gleichgeschaltet. Solche Duelle dienen der großen Vereinfachung, an der Staats-TV und Politik aus unterschiedlichen Gründen ein vitales Interesse haben. Genau deshalb sind sie zutiefst undemokratisch. Denn es geht den Eliten in Medien und Politik nicht darum, dem politischen Willen Deutschlands zum Durchbruch zu verhelfen.

WDR-Moderatorin trocknet Steinbrücks Tränen mit einer Medienschelte

Die SPD hat über den Gebührensender Phoenix mit Hilfe der investigativen WDR-Moderatorin Bettina Böttinger der Republik gezeigt: Der Kandidat ist auch nur ein Mensch. Steinbrücks Tränen motivierten die WDR-Frau zu einer Medienschelte. Die Botschaft an die Medien: Haltet Euch mit Kritik zurück, denn die Politiker sind sensibel. Wie gut, dass man einen GEZ-Sender bei der Hand hat, um dem Wahlvolk solches mitzuteilen. Mit einer Politik, die sich mannhaft einer der schwersten Wirtschaftskrisen entgegenstellt, hat das nichts zu tun.