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Finanz-Crash könnte Obama und Putin in Allianz zwingen

Der Börsen-Crash vom Montag hat allen vor Augen geführt, dass die Weltwirtschaft eine Einheit ist: Panik ist ein internationales Phänomen und sie verbreitet sich so schnell wie ein Computer-Virus. Gegen Panik hilft nur das eiskalte Kalkül: Barack Obama sollte sich mit dem Erz-Kapitalisten Putin verbünden, um ein Mindestmaß an Stabilität sicherzustellen. Es ist vermutlich seine letzte Chance, die finanzielle Kernschmelze zu verhindern.

Zornige US-Ökonomin über Politik und Banken: Geld und Macht ohne Verantwortung

Die Finanzwissenschaftlerin Anat Admati hat in einem Vortrag schonungslos aufgezeigt, dass es jederzeit wieder zu einem Crash kommen könnte. Denn die Finanzindustrie und die Politik haben keine wirksame Regulierung des Finanzsektors vorgenommen. Das Problem liegt in einer bemerkenswerten Blindheit für die Gefahren. Außerdem gibt es viel Feigheit: Viele schwiegen, weil sie sich ihre Karriere nicht verbauen wollen.

Über die Hälfte der Privatanleger erwartet bis Ende 2015 Zugewinne beim Dax. (Grafik: DDV)

Privatanleger sehen bis Jahresende Aufwärtspotenzial beim Dax

Nach einer Umfrage des Deutsche Derivateverbands unter 5.160 Anlegern sollen etwa die Hälfte der Anleger der Meinung sein, dass der Dax bis zum Jahresende steigen wird. Die Anleger sehen augfrund in der Griechenland-Krise „keine Gefahr für einen größeren Flächenbrand und weisen auf die geringe ökonomische Bedeutung des südosteuropäischen Landes hin“, meldet der Chef des Verbands, Lars Brandau.

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