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Petition: Bereits eine Viertelmillion Deutsche fordert Abschaffung der GEZ

Eine Petition zur Abschaffung des Zwangsbeitrages zum öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem hat in nur wenigen Wochen bereits mehr als eine Viertelmillion Unterzeichner gefunden. Der Unmut der Bürger gegen das System wächst, seit aufgeflogen ist, dass die Sender 1,15 Milliarden Euro mehr einnehmen und nicht daran denken, den Rundfunkbeitrag signifikant zu reduzieren.

Widerstand der Bürger gegen das „kranke System“ von ARD und ZDF wächst

Die ab kommendem Jahr geltende Mediensteuer für die öffentlich-rechtlichen Sender garantiert diesen eine opulente Finanzierung bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Der Medienkritiker Hans-Peter Siebenhaar schlägt einen ganz anderen Rundfunk vor. Mit weniger Geld kann mehr Qualität produziert werden. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten bringen im folgenden einen Auszug aus Siebenhaars neuem Buch "Die Nimmersatten".

Siebenhaar: „ARD und ZDF sind zu einem Rundfunkstaat im Staat verkommen“

In seinem neuen Buch „Die Nimmersatten“ geht der Medien-Autor Hans-Peter Siebenhaar hart mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ins Gericht. ARD, ZDF und Deutschlandradio haben im Jahr 2011 satte 7,5 Milliarden nur an Gebührengeldern eingenommen. Siebenhaars Kritik: Es gibt keine Transparenz über die Verwendung der Gelder. Vetternwirtschaft, Korruption und Arroganz seien Teil einer Unternehmenskultur, in der die Kontrolle versagt. Zwar gäbe es unter den jungen Journalisten hinter vorgehaltener Hand jede Menge an Unmut über die Zustände. Die Kritiker innerhalb des Systems befänden sich jedoch „auf verlorenem Posten“.