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Österreich will Staats-Garantien für Hypo-Gläubiger aushebeln

Um die Landesgarantien Kärntens für die Hypo-Papiere zu umgehen, sollen diese für erloschen erklärt werden. Denn wenn es keine Hypo-Anleihen mehr gebe, könne Kärnten auch nicht mehr dafür haften. Österreich folgt damit dem Beispiel von Victor Orban in Ungarn, der die Banken ebenfalls durch neue Gesetze rasiert hatte. Die EZB schlägt sich auf die Seite Österreichs und erklärt, dass auch Geschäfte mit Staaten eben nicht risikofrei seien.

Diese drei Herrschaften entwerfen die Regeln für die Banken-Union, die für die Sparbücher eines jeden Europäers von Bedeutung sein werden: Herman Van Rompuy (von niemandem gewählt), Dalia Grybauskaite (von 68,21 Prozent der Litauer gewählt), José Manuel Barroso (siehe Van Rompuy). (Foto: consilium)

Neue EU-Regel: Sparer müssen um Guthaben unter 100.000 Euro bangen

Im Fall der Pleite der Hausbank werden auch jene Kunden massive Probleme bekommen, deren Guthaben durch die offizielle Einlagensicherung garantiert sein sollen. Der aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern. Wer größere Anschaffungen plant, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er an sein Geld kommen will.

Baron Münchhausen wusste, welche Gefahren der Ritt auf der Kanonenkugel mit sich bringt. Die europäischen Steuerzahler aber können die Gefahren der Milliarden-Bombe, auf der sie sitzen, noch nicht einschätzen.

Europäische Bad Banks: Die 1.000 Milliarden Euro-Bombe

Europas Banken haben in den sogenannten Bad Banks Finanz-Müll im Wert für 1.000 Milliarden Euro abgelagert. Für die Entsorgung dieses hochgiftiges Mülls werden die europäischen Steuerzahler aufkommen. Das Geld wird für den Bau von Schulen, Kindergärten, Straßen und Beschäftigungs-Programmen fehlen. Zusammen mit der Rezession ist das eine fatale Konstellation.

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