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Einkommen

Ratlose Investoren flüchten in Cash und Gold

Die Bank of America rät ihren Anlegern trotz Niedrigzinsen dazu, mehr auf Cash zu setzen, als üblich. Zudem solle in Gold investiert werden. Die Märkte befänden sich nach Ende des QE in den USA und vor der lange erwarteten Zinserhöhung in einer Übergangsphase, die es zu überbrücken gilt. Als Gefahren in dieser Zeit drohen Flash Crash, mittelmäßige Zinsen und extreme Schwankungen im Handel.

Entwicklung von verfügbarem Einkommen, Konsum und Sparen. (Grafik: Union Investment)

Das Sparbuch wird zum Auslauf-Modell in Deutschland

Das Geldvermögen der Deutschen entwickelt sich im Vergleich zu anderer großer Volkswirtschaften wie den USA nur unterdurchschnittlich. Und das, obwohl Einkommen und Sparquote im internationalen Vergleich hoch sind. Die Anleger haben jedoch wegen der niedrigen Zinsen das Vertrauen verloren. Vor allem die Generation der Hedonisten lässt sich offenbar leichtgläubig ins Risiko treiben und könnte in Zukunft verstärkt auf Aktien setzen.

Wie viel Globalisierung verträgt unsere Welt?

Zwischen 1988 und 2008 gewann die chinesische Mittelklasse enorm dazu. In den USA hingegen stagnierte die untere Mittelklasse. Im globalen Maßstab verzeichnete das oberste reichste Hundertstel aller Haushalte der Welt fast 70 Prozent an realem Einkommenszuwachs. Nun erreicht die Welle des Lohn-Dumpings Deutschland - mit weitreichenden Konsequenzen für den Wohlstand der Arbeitnehmer.

Es wird keinen Crash geben: Wir werden trotzdem viel verlieren

Der Börsenhändler Michael P. Seiter hält einen Dritten Weltkrieg oder einen Börsen-Crash für unwahrscheinlich. Statt dessen erwartet er einen schleichenden Prozess: Weniger Geld für mehr Arbeit, weniger Freiheit, mehr Überwachung. Dieser Trend werde auch die Reichen erfassen: Niemand kann sich sicher sein, dass er zu den Profiteuren der Krise zählen wird.

Verdummung mit Statistik: Die Deutschen werden nicht „immer reicher“

Die Bundesbank berichtet von einen Anstieg des Privatvermögens in Deutschland auf einen neuen Rekord von 5,2 Billionen Euro. Doch die obersten 10 % haben etwas mehr als zwei Drittel des Vermögens, die unteren 40 % kommen nicht einmal auf ein Prozent. Das Institut der Wirtschaft (IW) betreibt ebenfalls Verdummung und erklärt, dass die Bürger irrigerweise glauben, dass sie immer ärmer werden. Die Bürger haben mit ihrem Gefühl recht, die Darstellung der Institute ist manipulativ.

Wie zu Kaisers Zeiten: Die Gesellschaft zerfällt in zwei Klassen

Das Vermögen konzentriert sich immer stärker in privatem Reichtum einer kleinen Gruppe der Bevölkerung. Um so länger Einkommen immer wieder zur Seite gelegt werden muss, um Vermögen zu bilden, umso weniger materielle Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in der Gesellschaft. So wird Vermögen nur durch Zinsen statt aus Arbeit gebildet. Offensichtlich braucht es Kriege, große Krisen oder gar Revolutionen, um diese Entwicklung zu unterbrechen oder auch nur zu verlangsamen.

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