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Epidemie

EU hat bereits 450 Millionen Euro gegen Ebola eingesetzt

Die EU hat bereits 450 Millionen Euro für Maßnahmen ausgegeben, die im Kampf gegen Ebola eingesetzt werden. Tatsächlich sind viele dieser Ausgaben Konjunkturhilfen für große internationale Konzerne. Wegen der in der Öffentlichkeit geschürten Angst vor Ebola fällt es den Politikern leicht, Steuergelder Umlauf zu bringen. Tatsächlich müsste Ebola vor allem in Westafrika bekämpft werden. Denn dort ist die Lage wirklich kritisch.

Mediziner: Es wird keine Ebola-Epidemie in Europa geben

Mit jedem neuen Fall in Europa und den USA wächst die Angst vor einer Ebola-Epidemie in Europa. Panikmache und die Einsicht der hochzivilisierten Gesellschaft, dass man sich nicht jede Sicherheit kaufen kann, sind die Triebfeder dieser Angst. In Europa ist „eine Verbreitung quasi ausgeschlossen“, so Martin Sprenger von der Uni Graz. Selbst, wenn eine Epidemie Europa bedrohen würde, wäre es wohl nicht Ebola.

Neue These: Ebola-Virus kann mit Vitamin C bekämpft werden

Besonders in den USA greift derzeit die Panik wegen Ebola um sich. Ein Arzt, der anonym bleiben möchte, hat aber jetzt behauptet, dass das tödliche Virus einfach mit Vitamin C besiegt werden kann. Unterdessen werden bereits Amerikaner als Versuchspersonen von bisher ungetesteten Medikamenten genutzt. Die US-Gesundheitsbehörden suchen unterdessen weiter nach einem Impfstoff und haben am Mittwoch zunächst ein vom Militär entwickeltes Diagnose-Verfahren genehmigt.

WHO: Ebola-Ausbruch in Westafrika außer Kontrolle

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) außer Kontrolle geraten. Die WHO warnt vor katastrophalen Folgen. Die Sterberate der Seuche liegt bei 90 Prozent. Zuletzt hatten sich ein amerikanischer Arzt und eine Missionarin angesteckt. Beide wurden nach Atlanta in ein Krankenhaus überführt. Die US-Gesundheitsbehörde hat die Fluglinien angewiesen, verdächtige kranke Passagiere vor der Einreise in die USA umgehend zu melden.