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Ernst & Young

Das große Fressen: Kleine Banken in Europa werden aussortiert

In der Eurozone sterben die kleinen Banken, weil die Kosten infolge der Banken-Regulierung schneller steigen als die Erträge. Doch auch die großen Banken stehen vor enormen Problemen. Denn die eigentliche Bedrohung für die Branche sind die faulen Kredite in Höhe von 940 Milliarden Euro. Nun hoffen vor allem die internationalen Investment-Banken auf verwertbare Assets von den kleinen Banken.

Euro-Rettung: Big Business für Berater auf Steuerzahler-Kosten

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer haben an der Euro-Krise mehr als 80 Millionen Euro verdient. Sie erhalten die Aufträge ohne öffentliche Ausschreibungen. Die Politik unternimmt nichts gegen Interessenskonflikte und Insiderhandel. Ein Dutzend Firmen haben ein De-facto-Monopol auf Euro-Rettungsaktionen. Aus dieser Position heraus setzten sie Politik und Notenbanken unter Druck.

Milliarden-Bombe: Spaniens Banken manipulieren Bilanzen

Mit kreativer Buchführung und Bilanztricks versuchen spanische Banken, ihren hohen Forderungen an ausstehenden Hypothekenrückzahlungen zu verschleiern. Dies geschieht durch die direkte und nahtlose Refinanzierung der faulen Kredite. Mit solchen Tricks gelingt es, die immensen Risiken in den Bankbilanzen zu verfälschen. Auf die europäischen Steuerzahler kommen Milliarden-Risiken zu.