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EU-Abgeordnete

EU-Abgeordnete fordern von Bundesregierung Nein zu Glyphosat

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine erneute Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die meisten seien im Gegenzug auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Landwirtschaft auf Glyphosat verzichte. Kurz vor der neuen Abstimmung am Freitag haben sich auch Europaabgeordnete noch einmal in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, keiner Zulassung zuzustimmen.

Lobbyisten an die Macht: EU-Gremien sind fest in der Hand der Finanz-Industrie

Der britische Banken-Lobbyist Hill soll künftig die Finanzmärkte der Euro-Zone überwachen. Umgekehrt wechselte die Vorsitzende des EU-Wirtschafts- und Währungsausschusses erst kürzlich an die Londoner Börse. Beides ist ein Skandal, kritisiert EU-Parlamentarier Sven Giegold. Künftig verkauft die Hauptverhandlerin der Börsenrichtlinien ihr Insiderwissen an die Finanzbranche, während ein Banken-Insider in Brüssel die Regeln macht.

EU-Politiker-Gehälter: Die größte Selbstbedienung aller Zeiten

Die EU wird von den etablierten Parteien so leidenschaftlich verteidigt, weil sie nichts anderes ist als ein geniales Geschäftsmodell für Politiker: Abgeordnete, abgehalfterte Partei-Granden und Beamte verdienen Spitzen-Gehälter, ohne Steuern zu zahlen. Verdienen müssen das Geld die Bürger Europas. Und wenn es nicht mehr für alle langt, müssen die Bürger sparen. Man kann mit Fug und Recht von einem Feudalsystem sprechen, das auf Ausbeutung gegründet ist.

Pieter Cleppe: "Das Europäische Parlament hat die Europäische Kommission bisher immer unterstützt in ihrem endlosen Streben nach immer mehr Geld von den Steuerzahlern." (Foto: Europäisches Parlament)

Think Tank: „Im EU-Parlament herrscht eine grauenhafte Art des Einheitsdenkens“

Das EU-Parlament hat die Budget-Erhöhung für die Kommission in Brüssel abgenickt, obwohl diese nur deshalb mehr Geld braucht, weil sie mit dem Geld nicht umgehen kann. Pieter Cleppe von Open Europe will das Europäische Parlament zwar nicht mit der DDR-Volkskammer vergleichen, wundert sich jedoch über die gespenstische Gleichschaltung der Parteien.

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