Eurokrise

Eine Euro-Münze. (Foto: dpa)

Eine Euro-Münze. (Foto: dpa)

Bei der sogenannten Eurokrise handelt es sich um eine Mischung verschiedener Probleme, welche die Staaten der Europäischen Union betreffen. Die Eurokrise vereint Aspekte einer Bankenkrise ebenso wie einer Staatsschuldenkrise, einer Währungskrise und einer Finanzkrise. Ein wichtiger Bestandteil des Krisenkomplexes ist die hohe Verschuldung einiger Staaten der Eurozone, welche sich negativ auf die Stabilität des Euro als Währung auswirkt. Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sind oder waren auf die Unterstützung anderer Euro-Länder, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds angewiesen.

Ein großes Problem für diese Länder besteht darin, dass sie die Erzeugnisse ihrer Volkswirtschaften nicht mehr durch eine Abwertung der Landeswährung auf den internationalen Märkten attraktiver gestalten können, weil sie Mitglied in der Währungsunion sind. Ausgelöst wurde die Euro-Krise im Jahr 2009 durch die sogenannte „Suprime-Krise“ in den USA. Dort hatten Investmentbanken faule Hypothekenpapiere gebündelt und in die ganze Welt – insbesondere auch nach Europa – verkauft.

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