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Finanzinvestoren

Hochtief: Das Ende einer deutschen Industrie-Legende

Dem deutschen Bau-Konzern Hochtief droht der Sturz ins Bodenlose. Tausende Entlassungen stehen bevor. Die Spanier mussten die Hochtief-Aktien an eine spanische Bank verpfänden - um sich mit weiteren Schulden über Wasser zu halten. Dass Hochtief in dieser Situation ist, verdankt der Konzern einem seltsamen SPD-Netzwerk. Die Seilschaft habe sie verraten und den Spaniern ans Messer geliefert, sagen die Arbeiter in Essen. Doch die Genossen mit dem Instinkt für die großen Deals streben nun anderswo ganz nach oben.

Finanz-Eliten entwickeln künstliches Essen für die Menschheit

Investoren arbeiten weltweit an der Ablösung von natürlichen Lebensmitteln durch künstliche Ernährung. Der Bio-Markt ist out, die Astronauten-Nahrung für alle ist der Trend. Durch die Integration von Mikro-Chips könnte die Ernährung der Zukunft auch interessante Informationen der Bürger weitergeben. Der Chip im Ei ersetzt das Anzapfen der Telefon-Leitung. Ein Blick in die schöne neue Welt.

Berggruen-Konferenz: Wolfgang Schäuble warnt vor der Revolution

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnte in Paris vor amerikanischen Verhältnissen und einem Abbau des Sozialstaats. Schäubles Schalmeien-Töne erklangen auf einem Kongress des Think Tanks von Nicolas Berggruen. Der demonstriert anhand von Karstadt gerade, dass in Deutschland schon längst amerikanische Verhältnisse herrschen. Wir erleben nämlich die Revolution von oben, in der die Arbeitnehmer bestenfalls die Rolle von Statisten spielen dürfen.

Neuer Chef der Vatikan-Bank hat Wurzeln in der deutschen Rüstungsindustrie

Der neue Chef der Vatikan-Bank, Ernst von Freyberg, bleibt neben seinem neuen Job weiter Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm + Voss. Die Firma baut im Auftrag des Verteidigungsministeriums vier Fregatten. Seine Mutter ist Erbin der Familie Blohm. Das Familienvermögen hat von den deutschen Rüstungsgeschäften profitiert. Bisher war es für den Vatikan ein Tabu, sich offiziell zu nahe an die Rüstungsindustrie zu wagen.

Karstadt-Kündigungen noch viel schlimmer: 4.000 Mitarbeiter verlieren Job

Bei Karstadt verlieren nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten 4.000 Mitarbeiter ihren Job. Das Unternehmen hatte bei der Bekanntgabe einen Bauerntrick verwendet und sprach von 2.000 Stellen. Die 160 Millionen, die Karstadt als Investment preist, kommen nicht von Nicolas Berggruen, sondern sind dem laufenden Betrieb entnommen. Unterdessen hat sich Doris Schröder-Köpf still und leise aus dem Aufsichtsrat verabschiedet.