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Geld

G20: Bei Wachstumsförderung nicht nur auf billiges Geld setzen

Die G20-Industrie- und Schwellenländer haben angesichts der aktuellen Niedrigzinsen in den USA und im Euro-Raum davor gewarnt, bei der Wachstumsförderung zu sehr auf die Geldpolitik zu setzen. Diese allein könne nicht für ausgewogenes Wachstum sorgen, hieß es im Abschlusskommunique eines G20-Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs an Samstag in Ankara. Vielmehr müsse auch die Wirtschafts- und Strukturpolitik dazu ihren Beitrag leisten.

Zornige US-Ökonomin über Politik und Banken: Geld und Macht ohne Verantwortung

Die Finanzwissenschaftlerin Anat Admati hat in einem Vortrag schonungslos aufgezeigt, dass es jederzeit wieder zu einem Crash kommen könnte. Denn die Finanzindustrie und die Politik haben keine wirksame Regulierung des Finanzsektors vorgenommen. Das Problem liegt in einer bemerkenswerten Blindheit für die Gefahren. Außerdem gibt es viel Feigheit: Viele schwiegen, weil sie sich ihre Karriere nicht verbauen wollen.

Ende des Bargelds: Umerziehung des deutschen Sparers zum Konsum-Trottel

Der Münchener Ökonom Gerald Mann geht davon aus, dass eine schrittweise Abschaffung des Bargelds beschlossene Sache ist. Er glaubt, dass die Schulden-Staaten in dieser Maßnahme die Möglichkeit sehen, die Sparer zum Konsum zu zwingen. Die Bargeld-Abschaffung liegt im Trend der Überwachung und Bespitzelung. Die Möglichkeiten, sich zu schützen, sind ziemlich begrenzt.

Klopp verlässt Borussia Dortmund, Tuchel soll Nachfolger werden

Jürgen Klopp hört am Ende der Saison als Trainer von Borussia Dortmund auf. Für 20 Millionen Euro Gage soll Thomas Tuchel sein Nachfolger werden. Bruno Labbadia soll den HSV retten. Bei beiden Clubs geht es um Millionen, um die teuren Spieler bezahlen zu können. Es ist schade für Klopp, weil er es als einer der wenigen Trainer verstanden hatte, mit jungen Spielern eine erfolgreiche Mannschaft zu formen.