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Geldpolitik

Die Wandlung des IWF: Vom Helfer der Bedrängten zur globalen Wirtschafts-Polizei

Der Internationale Währungsfonds spielt eine immer wichtigere Rolle in der Weltpolitik. Er agiert als Weltpolizei zur Überwachung der Einhaltung von Spardisziplin, wenn ein Staat internationale Finanzhilfe erhalten hat. Aber handelt der IWF wirklich immer im Interesse der Nationalstaaten? Oder verfolgt er eine übergeordnete Agenda? Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten den IWF in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Fehlkonstruktion: Warum der Euro Europa in den Abgrund reißen wird

Mit der Leitzinssenkung vor 13 Jahren zwang die Regierung Schröder die EZB, Deutschland zu retten. Diese Entscheidung trieb die Südländer in die Katastrophe. Nun wiederholt die EU den Fehler, mit umgekehrten Voraussetzungen. Die Geschichte zeigt: Wegen der unterschiedlichen Volkswirtschaften wird der Euro niemals funktionieren. Wenn der Kurs von EZB und Euro-Gruppe beibehalten wird, ist die europäische Katastrophe unausweichlich.

Krise in Spanien: Faule Kredite bei verstaatlichten Banken steigen

In der ersten Hälfte des Jahres sind die faulen Kredite bei den verstaatlichten Banken von 56 auf 71 Milliarden Euro angestiegen. Doch nicht nur hier liegt das Problem: Insgesamt sitzen die spanischen Banken auf faulen Krediten in Höhe von 184 Milliarden Euro. Dennoch geht spanische Wirtschaftsminister davon aus, dass das 100-Milliarden-Rettungspaket nicht gänzlich genutzt werden muss.