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Goldman Sachs

Alibaba: Die Wall Street wird zur digitalen Volksrepublik

Der Börsengang von Alibaba führt zu einer Symbiose von Börsen-Wahnsinn und totalitärer Wirtschaftskultur. Das ist ein magischer Cocktail, der die Geldgierigen aller Länder vereinigt. Am ersten Handelstag schloss das Papier mit einem Gewinn von 38 Prozent . Damit ist das Unternehmen wertvoller als Facebook, JPMorgan oder Verizon. Angela Merkel lobt den unbekannten Giganten. Wo? Vor dem Zentralverband des Deutschen Handwerks. 欢迎勇敢的新世界!

Auch Goldman Sachs muss für Sanierung des US-Haushalts zahlen

Die US-Regierung zwingt Goldman Sachs, Schrottpapiere im Wert von 1,2 Milliarden Dollar zurückzukaufen, die die Investmentbank den staatlichen Immobilienfinanzierern verkauft hatte. Die US-Regierung kann so willkommene Einnahmen verbuchen. Goldman wird die Zahlung verschmerzen: Allein im Jahr 2013 lag der Gewinn der Bank bei 8 Milliarden Dollar. Wenn die Bank es geschickt macht, kann der Rückkauf für sie auch ein gutes Geschäft werden.

Nato finanziert private Stiftung von Ukraines Premier Jazenjuk

Angela Merkel trifft am Samstag den Übergangs-Premier Arseni Jazenjuk. Er ist eine Art „Mario Monti der Ukraine“: Ein ehemaliger Banker, als Technokrat eingesetzt, um die westlichen Interessen zu vertreten. Für seine Stiftung erhält er Geld von der Nato und der britischen Finanz-Elite. Er ist der Prototyp des globalen Netzwerkers, der nicht seinem Volk dient, sondern jenen, die von der Plünderung der Ukraine langfristig massiv profitieren wollen.

Deutsche Steuerzahler müssen Skandal-Bank in Portugal retten

Die portugiesische Zentralbank hat die Portugal Skandalbank Espírito Santo übernommen. Die Bank wird mit europäischem Steuergeld gerettet. Praktischerweise haben die Portugiesen noch einige Milliarden aus dem ersten Rettungs-Paket übrig. Ein gesonderter Beschluss des Deutschen Bundestags ist nicht vorgesehen. Die deutschen Steuergelder werden von der EU-Kommission verwaltet. Die Zentralbank beruhigte am Sonntagabend die Sparer und garantierte deren Einlagen.

Finanz-Eliten wollen ihre Vermögen in Sicherheit bringen

Die großen Vermögensverwalter verschärfen die Gangart: Pimco und BlackRock haben mehrere Banken auf 250 Milliarden Dollar verklagt, weil die Banken in der US-Häuserkrise manipuliert haben. Die Finanz-Eliten bereiten sich offenbar auf einen Verteilungskampf in der Schuldenkrise vor. Bei einem Treffen in London berieten hochrangige Investoren mit dem IWF und den Zentralbanken über Möglichkeiten, wie sie ihr Vermögen schützen können.

Finanz-Eliten fürchten die Folgen der Kluft zwischen Arm und Reich

In London haben 250 Super-Reiche über die Frage beraten, welche Folgen die ungleiche Verteilung des Reichtums der Welt für sie haben könnten. Beobachter stellen fest, dass die Finanz-Eliten in Erwartung von sozialen Unruhen verbal linke Positionen übernehmen. Sie haben Angst, dass sie als Teil des Problems identifiziert werden könnten. IWF und Vertreter der Zentralbanken unterstützen die Finanz-Eliten bei der Suche nach Auswegen.

Jalta II: Wie die Ukraine zum Spielball einer „globalen Elite“ wurde

Im September 2013 kam es in dem geschichtsträchtigen Ort Jalta zu einer folgenschweren Entscheidung: Führende Politiker und Banker aus dem Westen und aus Russland diskutierten die Zukunft der Ukraine. Auch der heutige Präsident Petro Poroschenko war anwesend. Die Russen warnten den Westen vor der geplanten EU-Integration. Doch die Eliten aus dem Westen ignorierten die russischen Drohungen. Heute ist die Ukraine bankrott und versinkt im Bürgerkrieg.