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Google

Unaufhaltsam: Google macht die Zeitungen platt

Im ersten Halbjahr hat Google in den USA erstmals mehr Werbeerlöse erzielt als alle Printmedien zusammen. Die Entwicklung ist dramatisch. Denn mittlerweile werden die Zeitungen von Google nicht mehr nur abgehängt: Über die Google-Anzeigen leben sie sogar schon ein Stück weit von Googles Gnaden. Durch ihre eigene Arroganz gegenüber den Lesern tragen sie im Übrigen selbst am meisten zu ihrem Niedergang bei.

Leistungsschutzrecht: Google will Runden Tisch bei Angela Merkel

Weil Google auch beim neuen Gesetzesentwurf zum LSR am längeren Ast als die Zeitungverleger sitzt, gibt sich der Suchmaschinen-Gigant in einer Stellungnahme für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten konziliant – und rechnet den Verlegern vor, wie viel Traffic sie verlieren würden: Auf 100.000 Klicks pro Minute werden die Verlage nur schwer verzichten können. Doch auch für die Blogger ist der neue Entwurf nicht ungefährlich.

Blomenkamp: „Sollen Google, Facebook und Apple die Schnittstelle für die gesamte Werbung werden?“

GroupM-Chef Jürgen Blomenkamp fürchtet ein weltweites Oligopol von Google, Facebook und Apple: Die drei großen US-Konzerne wollen die alleinigen Türhüter für die Werbung im Internet werden. Damit stellen sie die klassischen Medien vor existentielle Probleme - und müssen erst noch beweisen, dass sie es mit dem Datenschutz wirklich ernst meinen.

„Beleidigung“: Regierungen zwingen Google zur Löschung von Suchergebnissen

Die spanische Regierung hat im vergangenen Jahr versucht, mehrere Blogeinträge und Zeitungsartikel zu verbieten, die Personen des öffentlichen Lebens kritisieren. Google hat den Anfragen zwar nicht Folge geleistet. Für Google ist das jedoch ein "alarmierendes" Zeichen. Nicht nur die Einschränkung der Meinungsfreiheit fällt auf, auch dass viele Anfragen aus Ländern kommen, von denen man das eigentlich nicht erwartet hätte.