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Großbanken

Babylonische Bankenaufsicht: EZB muss tausende Dokumente übersetzen

Etwa 25 Prozent der 130 Großbanken in Europa, die die EZB ab November beaufsichtigen soll, wählt ihre jeweils nationalen Sprachen anstatt der englischen Geschäftssprache. Von den 18 Staaten in der Eurozone benutzen gar nur die Banken auf Malta und Zypern die englische Sprache. Ein Team der EZB quält sich nun damit ab, offizielle Dokumente aus dem Englischen in insgesamt 23 Sprachen übersetzen

Banken-Aufsicht genehmigt Euro-Banken Teilnahme am Finanz-Kasino

Die EZB kommt den Banken erneut entgegen und beschließt eine weltweit einheitliche Definition für die maximale Verschuldungsquote. Die Begründung: Europäische Banken sollen nicht schlechter gestellt sein als US-Banken. Der Denkfehler: Die gewaltigen Risiken, die die Banken mit Wetten eingehen, sind mit 3 Prozent Eigenkapital nicht abzufangen. Die Entscheidung ist ein Bekenntnis zum globalen Schneeballsystem.

Europas Banken unter Druck: Steuerzahler soll rasch „helfen“

Die EZB ist nervös: Die Banken-Union müsse alsbald verwirklicht werden. Der europäische Finanzsektor benötige eine „Generalüberholung“. Indessen meldet sich auch die EU-Kommission zu Wort. Ihr Vorschlag lautet: Banken-Abwicklungen sollen über den ESM organisiert werden. Der „Rettungsschirm“ war gestern. Heute läuft der große Zugriff unter dem Begriff „Sicherheitsnetz“.

G20-Gipfel beschließt weltweiten Austausch der Steuerdaten

Im Schatten des Kriegsgetöses hat der G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen: In Zukunft werden die Steuer-Daten jedes einzelnen Bürgers weltweit verfügbar gemacht. Vordergründig geht es um Steuerflucht. Tatsächlich geht es darum, dass die Staaten-Gemeinschaft die lückenlose Kontrolle über die finanziellen Verhältnisse jedes einzelnen Bürgers übernehmen wird. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger.