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Hilfskonvoi

Nato: Russland bringt Artillerie auf ukrainischem Territorium in Stellung

Die Nato gibt bekannt, dass Russland nach ihren Erkenntnissen Artillerie über die ukrainische Grenze gebracht habe, um die Rebellen im Kampf gegen Kiew zu unterstützen. Dies sei „umso besorgniserregender“, als die Russen nach Einschätzung der Nato ihre Militäraktivitäten im Kampf um die Ost-Ukraine verstärkt hätten. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, Russland nehme ein Eskalation der Lage billigend in Kauf. Sie lobte den ukrainischen Übergangs-Premier „Jaz“ Jazenjuk wegen seiner "besonnenen" Haltung.

Wettlauf gegen Russland: Ukraine schickt eigenen Hilfskonvoi

Kiew reagiert auf den in Kürze an der ukrainischen Grenze eintreffenden russischen Hilfskonvoi und hat nach eigenen Angaben einen eigenen Konvoi losgeschickt. Dieser solle die Krisenregion vor den Russen erreichen. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates sagte, dass der russische Hilfszug als aggressive Kraft bekämpft werde, wenn er nicht vom Roten Kreuz begleitet wird. Ein Wettrennen der Hilfe für Menschen, die um ihr Leben kämpfen, erweckt den Anschein einer hochgradig unprofessionellen Politik.

Ukraine: Jazenjuk bezeichnet russische Hilfe als „grenzenlosen Zynismus“

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk will den Hilfs-Konvoi der Russen nicht ins Land lassen. Er bezeichnete die Aktion als grenzenlosen Zynismus, weil die Russen zuerst Militärgerät und nun "Wasser und Salz" schicken. Die Bevölkerung von Lugansk steuert unterdessen auf eine humanitäre Katastrophe zu: Die Stadt ist ohne Wasser, Strom und Telefon. Außer dem russischen Konvoi sind bisher keine größeren Hilfsaktionen, etwa aus der EU, bekannt geworden.

Nato warnt: Russische Hilfs-Konvois sind getarnte Invasions-Truppen

Nachdem es dem Westen bisher nicht gelungen ist, den Russen den Abschuss eines Passagierflugzeuges nachzuweisen, glaubt die Nato, dass sich Putin eine neue Finte hat einfallen lassen: Die Russen könnten ihren Einmarsch in die Ukraine als Hilfskonvoi tarnen. Immerhin ging der Däne nicht so weit zu sagen, dass ab sofort jeder Hilfskonvoi angegriffen wird, weil er eine Armee sein könnte.