Industrie 4.0

Industrie 4.0 zahlt sich für den deutschen Arbeitsmarkt langfristig aus. Nach kurzfristigen Stellenverlusten durch Umstellungen, entstehen neue Berufsfelder.

Durch Industrie 4.0 sollen in den kommenden zehn Jahren bis zu 390.000 Arbeitsplätze entstehen. (Foto: dpa)

„Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution”, sagt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Durch das Internet getrieben, wachsen reale und virtuelle Welt zu einem Internet der Dinge zusammen. Mit dem Projekt Industrie 4.0 will die Bundesregierung diesen Prozess unterstützen. Das Zukunftsprojekt ziele darauf ab, die deutsche Industrie in die Lage zu versetzen, für die Zukunft der Produktion gerüstet zu sein.

Tatsächlich könnte Deutschland die USA in Sachen Industrie 4.0 sogar überholen. Vor allem der deutsche Mittelstand ist als Dienstleister und für die Industrie digital besser aufgestellt. Eine gute IT-Kompetenz bei Heranwachsenden und Mitarbeitern seien einer Studie zufolge jedoch die Grundvoraussetzung. Der Untersuchung der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) zufolge haben rund 20 Prozent der Firmen in Deutschland und 16 Prozent der Unternehmen in den USA erste Maßnahmen oder Konzepte umgesetzt. Fast die Hälfte der deutschen Firmen hat zumindest schon Konzepte entwickelt – und 80 Prozent sehen sich vorbereitet. Unter den US-Firmen fehlt 70 Prozent noch eine Vorstellung, wie sie die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Produktion einsetzen wollen.

Die tatsächliche Auswirkung der Industrie 4.0 auf die wirtschaftlichen Ergebnisse der kommenden Jahre und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist umstritten. Kurzfristig wird es durch die Umstellungen sicher zu etlichen Stellenverlusten kommen. Gleichzeitig schafft die Digitalisierung eine Reihe von neuen Berufsbildern und demzufolge auch Jobs.

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