ISIS

Das Problem der Terror-Organisation ISIS ist, dass niemand die Miliz fassen kann. Der Islamische Staat ist eine Unbekannte im Syrien-Krieg, die der Zivilbevölkerung schadet.

Ein Großteil der antiken Stadt Palmyra wurde von dem IS zerstört. (Foto: dpa)

Das selbsternannte Ziel der Terror-Miliz ISIS ist die Gründung eines „Islamischen Staats“, das sich zunächst vom Osten Syriens bis in den Westen des Irak erstreckt. Anschließend soll das gesamte Gebiet von Zentralasien über Nordafrika bis nach Spanien und in den Balkan erobert werden. In diesem Zusammenhang versucht die Terror-Miliz, die ölreichen Städte und Öl-Transportwege der Region zwischen Syrien und dem Irak zu kontrollieren. Eine Besonderheit der Miliz ist, dass sie in der Masse fast ausschließlich Muslime (Sunniten und Schiiten) in der Region tötet und neue Fluchtbewegungen auslöst.

Im Jahr 2014 wurde von den USA eine internationale Allianz gegen den Islamischen Staat gegründet. Ihr gehören insgesamt 14 Staaten, unter anderem Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen und Dänemark, Türkei an. Diese Staaten entsendeten Kampfjets und Truppen in den Nahen Osten, um ISIS zu bekämpfen. Zudem bekämpfen Syrien, der Irak, Russland und der Iran ISIS. Allerdings ist es dieser großen Koalition von Staaten, die über jedwede Waffengattungen verfügen, nicht gelungen, die Terror-Miliz aus der Region zu vertreiben. ISIS hingegen verfügt über keine Luftwaffe, keine Schiffe, keine hochtechnologische und elektronische Aufklärung, keine Weltraumtechnik und keine ballistischen Raketen und konnte sich trotzdem in der Region halten.

Nach diversen Studien lag die weltweite Anzahl von aktiven ISIS-Kämpfern in der Spitze bei 15.000 bis 20.000 Personen.

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