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Kapitalmärkte

Draghi will Griechenland in der Euro-Zone halten

Die EZB will offenbar dafür sorgen, dass Griechenland auch im Fall eines Wahlsiegs der Linkspartei Syriza in der Euro-Zone verbleibt. Diese Botschaft übermittelt Mario Draghi den Europäern in zwei Interviews. Die EZB plant die Vergemeinschaftung der Schulden durch den Ankauf von Staatsanleihen. Draghi fordert eine rasche Vereinheitlichung des Wirtschaftsraums und der Kapitalmärkte in der EU.

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Analyst: Spanien-Bailout wird zu Flucht aus Staatsanleihen führen

Die Konstruktion für den spanischen Banken-Bailout dürfte negative Reaktionen auf dem Bond Markt nach sich ziehen. Die die EU als Gläubiger erhält Vorrang vor privaten Gläubigern, die Staatsanleihen halten. Damit könnte sich die Flucht aus spanischen und italienischen Papieren beschleunigen. Der Druck auf Deutschland, für die Schulden der andere zu haften, dürfte sich damit ebenfalls weiter erhöhen.